Der Umbruch
Starbucks räumt auf. Das Unternehmen gab heute bekannt, etwa 250 leistungsschwache Cafés in Nordamerika zu schließen. Dieser Schritt entspricht etwa 1 % der insgesamt über 18.000 Standorte in der Region. Real talk: Das ist ein massiver Reset, denn es ist bereits die zweite Schließungswelle während der zweijährigen Amtszeit von CEO Brian Niccol.
Die Finanzen
Diese Umstrukturierung ist nicht billig. Starbucks rechnet mit Kosten von 300 Millionen US-Dollar durch die Schließungen. Aufgeschlüsselt bedeutet das: 200 Millionen fließen in die vorzeitige Kündigung von Mietverträgen und Abfindungen für Mitarbeiter, während 100 Millionen auf nicht zahlungswirksame Abschreibungen für Vermögenswerte entfallen.
Es ist ein strategischer Pivot. Starbucks hat zudem die Prognose für die Netto-Neueröffnungen für das Geschäftsjahr 2026 von 600–650 Standorten auf 440 gesenkt, wobei sich das Wachstum jetzt primär auf internationale Märkte konzentriert.
Die Strategie
Warum der Cut? Chief Operating Officer Mike Grams erklärte in einem Brief an die Mitarbeiter, dass diese Standorte einfach nicht geliefert haben. Sie sortieren dort aus, wo sie das gewünschte „Kundenerlebnis“ nicht bieten können oder wo die Zahlen – um es auf Social-Media-Sprache zu sagen – einfach nicht gestimmt haben. Das Unternehmen behauptet weiterhin, Wachstumspotenzial in Nordamerika zu sehen, aber aktuell spielen sie auf Nummer sicher.
Warum das wichtig ist
Falls dein Stammladen auf der Liste steht, musst du dich bald nach einem neuen Koffein-Dealer umsehen. Für Investoren ist das ein klares Signal: Das Unternehmen priorisiert Effizienz und die Qualität in den Filialen gegenüber reiner Expansion. Die „Vibes“ in den verbleibenden Shops werden damit zum Main Character ihres Sanierungsplans.






