Die Vibes bei Tahoe Joe’s Famous Steakhouse sind offiziell absolut im Eimer. Die im Central Valley gegründete Kette hat ihre Filiale in Visalia am vergangenen Montag völlig abrupt dichtgemacht – lowkey gab es nicht einmal einen Abschiedspost oder ein öffentliches Statement, das das Ende angekündigt hätte. Die Schließung ist nur der neueste Tiefpunkt in einem langen, schmerzhaften Abstieg der Marke, die jetzt nur noch auf ihre letzten zwei Außenposten in Fresno und Bakersfield reduziert ist.
Eine Geschichte voller Herausforderungen
Wenn man sich die Zahlen der Franchise-Kette anschaut, war der Weg echt holprig. Die Marke wurde 1995 von Gastronom David Fansler in Fresno gestartet und wechselte später mehrfach den Besitzer. Alles lief aus dem Ruder, als Fresh Acquisitions – die Firma, die auch Old Country Buffet betrieb – 2021 Insolvenz anmeldete. BBQ Holdings schnappte sich die Marke bei einer Auktion für 5,2 Millionen Dollar, aber selbst da schrumpfte die Kette bereits auf nur noch fünf Standorte. Als die MTY Food Group 2022 BBQ Holdings übernahm, musste die Marke mit der Schließung der Standorte in Rocklin und Roseville den nächsten L hinnehmen.
Die MTY Food Group, zu der auch große Player wie Cold Stone Creamery und Baja Fresh gehören, ist der aktuelle Eigentümer der verbleibenden Tahoe Joe’s-Standorte.
Warum das wichtig ist
Wenn eine Traditionskette innerhalb weniger Jahre von fünf auf zwei Standorte schrumpft, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass das Geschäftsmodell nicht mehr richtig zündet. Für die verbleibenden Läden in Fresno und Bakersfield gibt das echt ‚Final Boss‘-Vibes. Falls du die letzten Spots noch besuchen willst: Sie befinden sich in der 7006 N. Cedar Ave. in Fresno und der 9000 Ming Ave. in Bakersfield. Real talk: Behalt die Entwicklung im Auge, wenn du Stammgast bist, denn solche Ketten schrumpfen selten ohne eine größere Strategie – oder ein größeres Problem – im Hintergrund.





