Im Logistiksektor geht es aktuell drunter und drüber. Capstone Delivery Inc. zieht offiziell den Stecker für den Standort in South Gate, Kalifornien. Der Betrieb wird zum 21. November dauerhaft eingestellt. Um ehrlich zu sein: Das ist ein heftiger Schlag für die Belegschaft, denn 106 Leute verlieren ihren Job. ## Die Details zum Stellenabbau Der Stellenabbau betrifft alle Ebenen: 94 Zusteller, sechs Helfer und sechs Manager sind betroffen. Capstone war seit 2020 als Amazon Delivery Service Partner tätig und nutzte das typische Amazon-Branding für Flotte und Uniformen. Nach sechs Jahren im Business bestätigte das Unternehmen, dass es sich um eine komplette Schließung handelt und nicht etwa um einen Umzug. ## Der Markt wirkt instabil Das ist leider kein Einzelfall. Die Frachtbranche kämpft aktuell lowkey mit Problemen. Ein aktueller „Freight Distress Report“ zeigt, dass 15 verschiedene Unternehmen in neun Bundesstaaten von Schließungen oder massivem Personalabbau betroffen sind – insgesamt sind etwa 1.850 Jobs weggefallen. Das Ganze wirkt wie eine branchenweite Instabilität. Capstone wird von Katia Daher Anenberg geführt, die das Unternehmen nach ihrem Umzug aus dem Libanon und ihrem Abschluss an der UC Berkeley aufgebaut hat. Trotz der persönlichen Geschichte ist der letzte Arbeitstag für nächsten Monat fix. ## Warum das wichtig ist Wenn Logistikpartner scheitern, deutet das auf tiefgreifendere Probleme in der Lieferkette und bei der Nachfrage hin. Wer in der Zustellbranche arbeitet, sollte vorsichtig sein – wenn diese Firmen anfangen zu straucheln, ist das meist ein Zeichen dafür, dass die „Main Character Energy“ des Sektors gerade schwindet.