Der Vorschlag
West Hollywood steht vor einem potenziellen Wolkenkratzer-Moment. Die Planungskommission der Stadt entscheidet am 1. Oktober über einen massiven, 34-stöckigen Mischnutzungsturm in der 1000 North La Brea Avenue. Das Projekt der CIM Group soll ein altes Betonwerk und ein leerstehendes Lagerhaus ersetzen und ein 352 Fuß (ca. 107 Meter) hohes Gebäude schaffen.
Warum das eine große Sache ist
Das ist kein Standardbau – es ist highkey massiv. Die geplante Höhe von 34 Stockwerken würde die aktuelle städtische Begrenzung von 90 Fuß (acht Stockwerke) komplett sprengen. Damit die Rechnung aufgeht, schlagen die Entwickler eine Geschossflächenzahl (GFZ) von 9,85 vor, was weit über dem Standardlimit von 3,0 liegt.
Was bringt das der Stadt und Mietern?
Beim Blick auf die Wohnungen wird es für den Geldbeutel interessant. Das Projekt umfasst insgesamt 514 Apartments. Gemäß der städtischen Verordnung für Inklusionswohnen (Inclusionary Housing Ordinance) werden 128 dieser Einheiten – exakt 25 % – als bezahlbarer Wohnraum reserviert. Die Staffelung deckt die Einkommensklassen „sehr niedrig“, „niedrig“ und „moderat“ ab. Diese Einheiten teilen sich die gleichen Annehmlichkeiten wie die marktüblichen Wohnungen, inklusive Pooldeck, Gärten und Dachterrasse.
Es gibt zudem eine Einnahmekomponente: Das Gebäude soll mit sechs integrierten Werbetafeln ausgestattet werden, an deren bereinigtem Nettoerlös die Stadt West Hollywood mit 20 % beteiligt wird.
Warum das wichtig ist
Real talk: Das Wohnungsangebot ist die Hauptfigur in Kaliforniens wirtschaftlichen Struggles. Mit dem Bau von 514 Einheiten setzt die Stadt darauf, dass dieses Projekt hilft, die staatlich vorgegebenen Wohnbauziele zu erreichen. Da bereits 68 öffentliche Unterstützungsschreiben eingegangen sind, scheint der Vibe aktuell pro-Entwicklung zu sein. Wenn die Planungskommission grünes Licht gibt, ist dennoch eine endgültige Zustimmung des Stadtrats nötig, um das Stadtbild offiziell zu verändern.






