Die Vibes bei den Überresten von Sherry-Lehmann sind aktuell echt lost. Ein Bundesrichter hat gerade die Klage des legendären, mittlerweile geschlossenen Weinladens aus NYC abgewiesen, in der behauptet wurde, dass eine Verschwörung durch Rufmord-Berichterstattung zum Untergang geführt habe. ## Der Hintergrund Sherry-Lehmann, das 2023 seine Türen in der Park Avenue dichtmachen musste, nachdem Kunden sich beschwert hatten, dass sie ihren bezahlten Wein nicht bekamen, versuchte es mit einer Klage nach dem Racketeer Influenced and Corrupt Organization (RICO) Act. Ihr wisst schon, das Gesetz, das eigentlich dafür gedacht ist, echte Mafiabosse hochzunehmen. Sie behaupteten, der Pulitzer-Preisträger James B. Stewart und drei ehemalige Führungskräfte—Michael Aaron, Chris Adams und Michael Yurch—hätten sich zusammengetan, um den Ruf des Unternehmens zu zerstören. Der Laden behauptete, Stewart hätte falsche Infos verbreitet, um einen Preis abzusahnen, und verwies dabei auf einen Artikel von 2023, in dem es um den illegalen Verkauf von Kundenwein ging. Die aktuellen Eigentümer, Kris Green und Shyda Gilmer, warfen den Medien und Ex-Mitarbeitern sogar vor, 'maximalen Schaden' anrichten zu wollen. ## Das Urteil US-Bezirksrichter Andrew Carter ließ sich darauf gar nicht erst ein. Er wies den Fall ab und stellte fest, dass Sherry-Lehmann nicht einmal die für eine RICO-Klage notwendigen 'kriminellen Aktivitäten' nachweisen konnte. Zu allem Überfluss wollte der eigene Anwalt das Mandat wegen unbezahlter Gebühren niederlegen. Der Richter gab ihnen 30 Tage Zeit, sich einen neuen Anwalt zu suchen—falls sie sich das leisten können. ## Warum das wichtig ist Das ist ein massives L für eine Firma, die sowieso schon in tiefen Problemen steckt. Zwischen FBI-Razzien, Klagen von Vermietern wegen ausstehender Mieten und jetzt diesem gescheiterten juristischen Manöver ist das einfach nur peinlich. Real Talk: Einen Pulitzer-Preisträger in einen RICO-Prozess zu ziehen, ist highkey eine teure Ablenkung von den eigentlichen geschäftlichen Fails, die sie erst in diese Lage gebracht haben.