Der Plan: Viral gehen
Das engere Umfeld des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani soll eine 200-köpfige „Influencer-Armee“ instrumentalisieren, um einen digitalen Kleinkrieg gegen die führenden Wirtschaftsvertreter der Stadt zu führen. Quellen zufolge plant das Team des Bürgermeisters – oft nur als „Bullpen“ bezeichnet – koordinierte Kampagnen, um Stimmung für die neuen Steuer- und Ausgabenpläne des Bürgermeisters zu machen.
Wer ist im Visier?
Die Ziele? Führungskräfte der „Partnership for New York City“. Die Verwaltung will sich angeblich einen Führungswechsel innerhalb der Gruppe zunutze machen und den neuen CEO der Partnership, Steve Fulop, herausfordern. Insidern zufolge haben sie auch Pfizer-CEO Albert Bourla und Related Companies-CEO Jeff Blau für potenzielle Angriffe im Blick. Es wirkt wie klassisches politisches Theater, doch es geht um reale Einsätze: Der Bürgermeister versucht, eine massive Haushaltslücke von 13,2 Milliarden US-Dollar zu stopfen, die bis 2028 prognostiziert wird.
Das Endziel
Das ist nicht einfach nur irgendwelches Beef. Das Ziel ist es, eine Steuererhöhung von 2 Prozentpunkten für Einkommen über einer Million Dollar durchzusetzen und den Unternehmenssteuersatz auf 11,5 % zu heben. Sollte das durchgehen, läge der Spitzensteuersatz in New York City bei 16,8 % – das wäre lowkey der höchste Wert im ganzen Land.
Warum das wichtig ist
Diese Strategie sorgt bereits für ordentlich Stress bei Gouverneurin Kathy Hochul. Während der Bürgermeister seine Agenda vorantreibt, haben Wirtschaftsgrößen wie JPMorgan-CEO Jamie Dimon gewarnt, dass dieser „Smash-and-Grab“-Ansatz Arbeitsplätze in Bundesstaaten mit niedrigeren Steuern treibt. Real talk: Wenn es dem Bürgermeister gelingt, die Konzerne als Schurken darzustellen, könnte er die Gouverneurin in eine Zwickmühle zwischen ihren Spendern und den Arbeitern bringen. Die Spannung ist real und die Sorge vor einer Abwanderung der Unternehmen wächst.




