Die finanzielle Klatsche

Mal ehrlich: Die Vibes in der britischen Wirtschaft sind schon länger komplett off. Ein neuer Bericht des Trades Union Congress (TUC) zeigt, dass der durchschnittliche britische Haushalt seit 2021 insgesamt 13.961 £ mehr für Hypotheken, Kredite, Energie und Wasser ausgegeben hat. Das sind etwa 2.792 £ pro Jahr. Bei fast jedem löst das aktuell heftige Budget-Anxiety aus.

Wie es dazu kam

Wir stecken in einem perfekten Sturm aus globalem Chaos. Zwischen der Erholung nach der Pandemie und geopolitischen Konflikten in der Ukraine und im Nahen Osten hat die Inflation richtig reingehauen. TUC-Generalsekretär Paul Nowak nahm kein Blatt vor den Mund und stellte klar, dass arbeitende Menschen ständig den Preis für Krisen zahlen, die sie nicht verursacht haben.

Der Druck auf das Budget

Schatzkanzler John Healey hat mit seinem ersten Budget am 28. Oktober alle Hände voll zu tun. Er hat versprochen, Familien etwas „Luft zum Atmen“ zu verschaffen, aber er hat lowkey zugegeben, dass die Regierung kein unendliches Budget hat, um globale Wirtschaftsschocks mal eben zu fixen. Der Internationale Währungsfonds fordert von ihm, den Abbau des Defizits zu priorisieren, während Industriebosse und Thinktanks wie das IPPR alles Mögliche fordern – von Steueranpassungen über Mietpreisbremsen bis hin zur Unterstützung bei Energiekosten.

Warum das wichtig ist

Die Verbraucherausgaben sind die schwächsten in der G7, was ein massives L für das Wirtschaftswachstum ist. Wenn der Schatzkanzler keinen Weg findet, den Arbeitnehmern mehr Geld in die Tasche zu spülen und gleichzeitig die Wirtschaft stabil zu halten, wird der Einzelhandel weiterhin zu kämpfen haben. Alle warten gespannt darauf, ob der finale Plan wirklich einen Unterschied macht oder ob es nur wieder derselbe alte Kram ist.