Ein toxischer Mittagspause-Moment

Real talk: Vertrau niemals dem Gemeinschaftskühlschrank. Eine 58-jährige Frau aus Perth bekommt gerade richtig juristischen Stress, weil sie angeblich das Curry einer Kollegin mit Schneckenkorn kontaminiert hat. Der Vorfall passierte im Februar an einem Arbeitsplatz in den südlichen Vororten von Perth und – lowkey – die Details klingen wie aus einem Horrorfilm.

Wie es dazu kam

Laut der Polizei in Westaustralien brachte die Beschuldigte einen Behälter mit Curry mit, um ihn bei einer Teepause mit dem Team zu teilen. Alle aßen davon und die Vibes waren anfangs noch okay. Die Behörden behaupten jedoch, dass die Frau später in einen Lagerschuppen für Chemikalien schlich, Schneckenkorn mit Metaldehyd mitnahm und dann den Pausenraum betrat, um an den Essensresten zu hantieren.

Als die 43-jährige Betroffene sich in der Mittagspause einen Nachschlag holte, bemerkte sie verdächtige „leuchtend grüne Körnchen“ in ihrem Behälter. Nachdem sie eine winzige Menge probiert hatte, spürte sie ein Taubheitsgefühl auf der Zunge. Die Story wird noch weirder, da die Polizei angibt, dass die beiden Frauen in einer privaten Beziehung standen, wobei man sich zu den genauen Hintergründen und dem Arbeitsplatz selbst bedeckt hält.

Die Anklage

Die Frau wurde wegen einer rechtswidrigen Handlung bzw. Unterlassung mit Schädigungsabsicht angeklagt. Das bedeutet im Grunde, dass ihr vorgeworfen wird, das Leben, die Gesundheit oder die Sicherheit einer anderen Person gefährdet zu haben. Sie muss sich am 5. November vor dem Armadale Magistrates Court verantworten.

Warum das wichtig ist

Bürodrama bedeutet normalerweise geklaute Joghurts oder passiv-aggressive E-Mails, aber dieser Vorfall ist auf einem völlig anderen Level eskaliert. Es ist eine krasse Erinnerung daran, dass man nie wirklich weiß, was hinter den Kulissen bei anderen Leuten abgeht – und dass eine Mittagspause manchmal buchstäblich zur Lebensgefahr werden kann.