Die versteckten Einsätze der Midterms
Während sich der Lärm bei den Midterms meist um Wirtschaft und lokale Rennen dreht, verlagern die Republikaner ihren Fokus auf einen langfristigen Plan: den Supreme Court. Nur 34 Tage vor den Wahlen versuchen die GOP-Führer sicherzustellen, dass die Wähler verstehen: Wenn die Demokraten den Senat drehen, könnte sich die aktuelle juristische Landschaft schnell verändern.
Warum das wichtig ist
Senator Steve Daines (R-Mont.) fordert die republikanische Basis auf, die Zusammenhänge zwischen ihrer Stimme und der Zukunft des höchsten Gerichts zu sehen. Real talk: Die Rechnung ist ziemlich klar. Wenn Trump im Senat keine republikanische Mehrheit hat, wird er bei einer Vakanz keine neuen Supreme-Court-Richter durchbekommen. Wenn man bedenkt, dass die Richter Clarence Thomas (78) und Samuel Alito (76) auf die 80 zugehen und auch Chief Justice John Roberts (71) sowie Richterin Sonia Sotomayor (72) nicht mehr weit davon entfernt sind, ist das Gericht lowkey am Altern.
Der Abgeordnete James Comer (R-Ky.) hat gewarnt, dass die Demokraten bei einer Machtübernahme versuchen könnten, das Gericht zu erweitern oder D.C. zur Staatlichkeit zu verhelfen. Unterdessen hat der Minderheitenführer im Senat, Chuck Schumer (D-N.Y.), klargestellt, dass die Demokraten vorhaben, „MAGA-Richter“ zu blockieren, falls sie die Chance dazu bekommen. Im Grunde genommen framt die GOP das Ganze als eine Entscheidung für die nächsten 25 Jahre. Die GOP setzt darauf, dass die Angst, die Kontrolle über die Justiz zu verlieren, die Wähler an die Urnen treibt, falls der aktuelle Wahlkampf-Vibe noch nicht reicht. No cap: Das Ergebnis dieses Zyklus könnte die ideologische Ausrichtung der Gerichte für eine ganze Generation festschreiben.






