Ein politischer Macht-Move

Präsident Trump hat gerade ein deutliches Zeichen gesetzt und Benjamin Netanjahu bei dessen Wiederwahl unterstützt. Auf Truth Social bezeichnete der US-Präsident ihn an diesem Sonntag als „Great Warrior Prime Minister“ und als Schlüssel-Verbündeten im anhaltenden Konflikt mit dem Iran. Das ist ein Move, der in Israel, wo Trump nach wie vor highkey beliebt ist, ordentlich Gewicht hat – auch wenn die beiden sich zuletzt nicht immer einig waren.

Warum die Spannung?

Real talk: Diese Unterstützung war absolut kein Selbstläufer. Trump hat sich monatelang zurückgehalten, weil ihre Strategien im Nahen Osten lowkey auseinandergedriftet sind. Netanjahu führt aktuell die nationalistischste Regierung in der Geschichte Israels und steht zu Hause wegen Sicherheitslücken massiv unter Druck. Dazu kommt die internationale Kritik am Umgang mit Palästinensern im Westjordanland und im Gazastreifen.

Netanjahu hat sich sofort auf X bei Trump für die „enorme Unterstützung“ bedankt und seine Likud-Partei veröffentlichte einen Clip der beiden Politiker. In einem weiteren Video betonte Netanjahu noch einmal ihre Partnerschaft und erklärte, dass das Bündnis zwischen den USA und Israel entscheidend sei, um den Iran am Bau von Atomwaffen zu hindern.

Was das für dich bedeutet

Die Wahl findet am 27. Oktober statt und wird ein totaler Nervenkrimi. Obwohl Trump beliebt ist, sind viele Israelis eher salty, wie der Krieg gegen den Iran seit dem gemeinsamen Start im Februar verlaufen ist. Die Ergebnisse waren ziemlich ergebnislos und Trumps frühere Vorschläge für einen Waffenstillstand haben die Ziele, die sich viele Israelis erhofft hatten, nicht erreicht.

Trump hat in Bezug auf die Konsequenzen kein Blatt vor den Mund genommen und quasi gesagt, er werde den „Job“ gegen den Iran nur beenden, wenn Netanjahu gewinnt. Sollte ein anderer Regierungschef an die Macht kommen, deutete Trump an, dass die USA sich zurückziehen könnten, damit Israel die Konsequenzen alleine trägt. Das ist politisches Taktieren auf hohem Niveau, und das Ergebnis wird die Zukunft der amerikanisch-israelischen Außenpolitik definitiv verändern.