Der diplomatische Neustart

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Sonntag zum Telefonhörer gegriffen, um mit den Gesandten von Präsident Trump, Steve Witkoff und Jared Kushner, zu sprechen. Das Gespräch ist ein wichtiger Schritt nach einer massiven Abkühlung der Beziehungen zwischen beiden Ländern, die vor allem durch einen Diesel-Deal ausgelöst wurde, den Präsident Trump vor gerade einmal 10 Tagen mit Russland abgeschlossen hat.

Das Starlink-Drama

Die Spannungen werden aktuell lowkey dadurch befeuert, dass es Vorwürfe gibt, die Trump-Administration drossle Starlink- und Starshield-Dienste, die für das ukrainische Militär absolut essenziell sind.

Selenskyj nimmt der US-Regierung das Dementi nicht ab. In der NBC-Sendung "Meet the Press" fand er klare Worte: "Wer hat diese Entscheidung getroffen? Ich weiß es nicht. Ich denke, es ist eine Entscheidung beider [Weißes Haus und SpaceX]." Er merkte an, dass die Systeme sofort wieder mit voller Geschwindigkeit laufen würden, wenn Präsident Trump persönlich eingreifen würde.

Während Außenminister Marco Rubio am Samstag behauptete, die US-Regierung sei in keiner Weise involviert und der Service sei wieder normal, sagen ukrainische Regierungsvertreter, dass das einfach nicht stimmt. Die Situation bleibt extrem messy.

Warum das wichtig ist

Dieses Gespräch ist die erste direkte Verbindung zwischen Selenskyj und der US-Spitzenpolitik seit dem jüngsten diplomatischen Zerwürfnis. Während Friedensgespräche im Raum stehen und die US-Regierung die Berichte über Verbindungsprobleme bestreitet, ist der eigentliche Punkt: Die Zukunft des militärischen Vorteils der Ukraine hängt davon ab, ob diese beiden Verwaltungen wirklich auf einen Nenner kommen können. No cap, das könnte die gesamte Dynamik des Konflikts verändern.