Das Leaderboard bei den US-Autoverkäufen wird immer enger. Ford konnte sich im dritten Quartal gerade noch den dritten Platz sichern und ist damit einem fast sicheren Überholmanöver durch Hyundai entgangen. Real talk: Der Vorsprung ist minimal und die Growth-Metrics bei Ford sehen aktuell eher schwierig aus. ## By the numbers Ford hat in diesem Quartal 507.395 leichte Nutzfahrzeuge und Pkw abgesetzt, was einem Rückgang von 6,6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Hyundai – zu denen auch Kia und Genesis gehören – konnte hingegen ein Plus von 5,4 % verbuchen und landete bei 506.200 Fahrzeugen. Die Analysten von Cox Automotive dachten eigentlich, dass Hyundai sich den Sieg holt, aber Ford hat das Ruder gerade noch rumgerissen. Auf das Jahr gesehen liegt Ford zwar noch mit etwa 89.700 Einheiten vorne, aber Hyundai macht lowkey richtig Druck. ## Was hält Ford auf? Das Jahr läuft bisher nicht gerade glatt. Ford hatte mit hartnäckigen Produktionsproblemen nach Bränden bei Zulieferern zu kämpfen, was besonders die so wichtigen F-Series Pickups getroffen hat. Obendrein sieht der Vorjahresvergleich durch das Einstellen von Modellen wie dem Escape alles andere als sauber aus. Auch bei den E-Autos läuft es nicht rund: Die Verkäufe sind in diesem Quartal um etwa 80 % eingebrochen, teilweise weil sie gegen die extrem starken Rekordzahlen vom letzten Jahr antreten müssen, bevor die föderalen EV-Subventionen von 7.500 Dollar weggefallen sind. Rob Kaffl, Ford-Vertriebschef in den USA, behauptet, das Schlimmste sei überstanden: „Einige der Gegenwinde, die wir Anfang des Jahres hatten, liegen mittlerweile hinter uns.“ ## Warum das wichtig ist Während GM und Toyota aktuell sicher an der Spitze thronen, schließt Hyundai highkey die Lücke. Wenn Ford seine F-Series-Produktion nicht stabilisiert und den E-Auto-Abwärtstrend stoppt, könnte der dritte Platz bald Geschichte sein. Das sorgt aktuell für ordentlich Spannung auf dem Automarkt.