Die Stimmung in San Antonio
Es ging am späten Mittwochabend im Freeman Coliseum ziemlich intensiv zu. Präsident Trump war zum dritten Mal in kurzer Zeit in Texas, um für den republikanischen Senatskandidaten Ken Paxton die Werbetrommel zu rühren, aber seine Rede wurde immer wieder von Zwischenrufern unterbrochen. Mindestens 10 Personen wurden entweder vom Sicherheitsdienst rausgeworfen oder sind von selbst gegangen, während das Publikum lautstark buhte. Es war ein einziges Chaos; einige Teilnehmer lieferten sich sogar körperliche Auseinandersetzungen, bevor die Security eingriff. Mindestens eine Person wurde in Handschellen von der Polizei abgeführt.
Der politische Kontext
Real talk: Dieses Rennen um den Senatssitz in Texas stresst die GOP gerade extrem. Ken Paxton liegt aktuell gleichauf mit dem demokratischen Kandidaten James Talarico, der versucht, einen historischen Sieg für die Demokraten in Texas zu erringen. Während seiner einstündigen Rede schoss der Präsident scharf gegen Talarico und versuchte ihn als viel zu liberal für den Bundesstaat darzustellen.
Warum das wichtig ist
Trump setzt alles darauf, mit seinen üblichen Talking Points zu Einwanderung und Angriffen auf die Bilanz seines Gegners das Blatt für Paxton zu wenden. Da die Umfragen zeigen, dass das Rennen quasi ein Münzwurf ist, sind die Einsätze wild. Die Rhetorik des Präsidenten bleibt so hitzig wie eh und je, aber es bleibt abzuwarten, ob diese Strategie den Sieg für seine Partei in einem Bundesstaat sichern kann, der seit Jahrzehnten eine verlässliche Hochburg der GOP ist.





