Der lang ersehnte Wettbewerb um den F/A-XX hat endlich einen Gewinner: Boeing. Die US Navy hat dem Unternehmen offiziell einen 20-Milliarden-Dollar-Auftrag für Design und Bau ihres nächsten Kampfjets erteilt. ## Wie es dazu kam Es war eine wilde Reise. Diese Entscheidung folgt auf Jahre voller Hin und Her, Spannungen in der Industrie und diversen Fehlalarmen, die Verteidigungsanalysten auf Trab gehalten haben. Es gab sogar einen Punkt, an dem die Trump-Administration das Programm lowkey auf Eis gelegt hatte, unter Verweis auf den Druck in der Industrie. Doch die Navy-Führung – einschließlich des Chief of Naval Operations Adm. Daryl Caudle und seiner Vorgängerin Lisa Franchetti – machte weiter Druck, um die Zukunft der maritimen Luftüberlegenheit zu sichern. Boeing setzte sich letztlich gegen Northrop Grumman durch. Lockheed Martin war schon früher im Prozess aus dem Rennen ausgeschieden. ## Was zu erwarten ist Obwohl das eigentliche Design dieses neuen Kampfflugzeugs noch geheim ist, wissen wir, dass es die alternde Super-Hornet-Flotte ersetzen soll, die im Nahen Osten im Einsatz war. Es wird erwartet, dass es zusammen mit der F-35 agiert und als Kraftverstärker dient, der sich durch verbesserte Reichweite, Sensoren und die Fähigkeit auszeichnet, sich sowohl mit bemannten als auch mit unbemannten Systemen zu vernetzen. Für Boeing ist das ein massiver W, da das Unternehmen aktuell auch mit dem Bau der F-47 der Air Force beschäftigt ist, wie man bei der kürzlichen Vorstellung im Oval Office mit Präsident Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth sehen konnte. ## Warum das wichtig ist Hier geht es nicht nur um ein neues Flugzeug; es geht um die Main-Character-Energy der Navy auf der Weltbühne. Mit dem Vertrag für einen Fighter der sechsten Generation versucht die Teilstreitkraft sicherzustellen, dass ihre Luftgeschwader gegenüber zukünftigen Bedrohungen unantastbar bleiben. Die Story wird komplexer, da das Militär den Fokus weiter darauf verlagert, autonome Technologie mit traditioneller Schlagkraft zu integrieren.