Die Neuausrichtung

Volkswagen hat beim ID.4 offiziell den Stecker gezogen, aber das heißt nicht, dass sie aus dem E-Auto-Game aussteigen. Der deutsche Autobauer hat am Montag verkündet, dass der ID.Tiguan an seine Stelle tritt. Ein klassischer Rebranding-Move – VW weiß genau, dass der Name „Tiguan“ bei den Leuten zieht und Vertrauen schafft. Das ist lowkey ein deutlich einfacheres Verkaufsargument als das „ID“-Branding, das irgendwie nie so richtig gezündet hat.

Vibes fixen

Real talk: Der ID.4 war ein stabiler Versuch für den Massenmarkt und hat sich seit 2021 rund 950.000 Mal verkauft. Aber er konnte Verbrenner-Größen wie den Toyota RAV4 nie wirklich vom Thron stoßen. Jetzt nimmt VW das, was funktioniert hat, und wirft den nervigen Rest über Bord. Der größte W? Die physischen Tasten kommen zurück. Das Interieur soll sich am ID.3 NEO und ID.Polo orientieren, was bedeutet, dass ihr endlich wieder echte Regler für Klima und Lautstärke bekommt – plus dedizierte Fensterheber für alle vier Türen, nicht nur für zwei. Das Auto wird außerdem mit VWs Android Automotive-basiertem OS laufen, also könnt ihr mit einem Gemini-gestützten Sprachassistenten rechnen.

Wann könnt ihr zuschlagen?

Der ID.Tiguan kommt Anfang 2027 auf den europäischen Markt, der US-Release soll später folgen. Wir warten noch auf die vollständige Enthüllung, da der Wagen aktuell noch gut getarnt unterwegs ist. VW hat auch noch nicht bestätigt, ob er die schicke, von Rivian entwickelte Software bekommt, die für den kommenden ID.Every1 geplant ist.

Warum das wichtig ist

VW checkt endlich, dass es nicht reicht, einfach nur ein E-Auto zu bauen; es muss im Alltag auch wirklich funktionieren. Indem sie auf etablierte Namen setzen und die haptischen Tasten zurückbringen, über die sich Fahrer seit Jahren beschweren, versucht VW den Sprung vom „Tech-Experiment“ hin zu einem Auto, das man im echten Leben auch wirklich fahren will.