Spielanalyse
Real talk: Die Vibes für das USWNT waren am Samstag in Washington, D.C. etwas off. Gegen die Nummer 1 der Weltrangliste, Spanien, taten sich die Amerikanerinnen früh schwer und fanden einfach nicht in ihren Rhythmus. Spanien legte direkt los: In der dritten Minute versenkte Patri Guijarro einen 20-Meter-Hammer. Nur elf Minuten später erhöhte Eva Navarro auf 2:0, nachdem Salma Paralluelo die Abwehr komplett alt aussehen ließ.
Das war definitiv zu anfällig in der Defensive. Das US-Mittelfeld wirkte in der ersten Hälfte nicht eingespielt, und obwohl sich das Team nach der Pause steigerte, blieb es beim 2:0. Trotz des Drucks wurde ein Treffer von Sophia Wilson wegen Abseits aberkannt, und ein Elfmeter der 17-jährigen Lily Yohannes in der 67. Minute wurde von der spanischen Torhüterin gehalten.
Fehlende Puzzleteile
Beide Teams waren diesmal lowkey ersatzgeschwächt. Den USA fehlten die Defensiv-Anker Naomi Girma und Sam Coffey. Spanien musste derweil auf Superstars wie Aitana Bonmatí und Mariona Caldentey verzichten.
Positiv ist, dass wir ein paar krasse Comebacks gesehen haben. Mallory Swanson absolvierte ihren ersten Einsatz seit 710 Tagen und Ashley Sanchez stand erstmals seit Oktober 2023 wieder auf dem Platz. Spanien beendete das Spiel zwar nach einer Roten Karte in der Nachspielzeit in Unterzahl, hielt aber die weiße Weste.
Warum das wichtig ist
Hier ging es nicht um das Ergebnis—es ist ein knallharter Stresstest für 2026. Coach Emma Hayes wirft ihr Team bewusst gegen Elite-Teams ins kalte Wasser, um sie auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten. Mit dem Rückspiel am Dienstag in Chester, PA, bekommt das US-Team die schnelle Chance auf Wiedergutmachung, um zu zeigen, dass die Chemie im Team stimmt. Bleibt dran—die Story wird noch spannend.






