Das Match-Update
Die Lionesses gehen mit einem 3:1-Sieg aus dem Hinspiel der WM-Playoffs, aber die Vibes waren irgendwie off. England kontrollierte das Spiel dank der Tore von Georgia Stanway, Maya Le Tissier und Alessia Russo, doch Teamchefin Sarina Wiegman redete nicht um den heißen Brei herum: Es war ein bisschen sloppy.
Obwohl England gegen Griechenland – aktuell Platz 59 der Weltrangliste – deutlich mehr Ballbesitz hatte, taten sie sich schwer, das tief stehende Abwehrbollwerk zu knacken. England wirkte teilweise so, als würden sie nur Dienst nach Vorschrift machen. Lauren James hatte zwar einen genialen 25-Meter-Chip im Netz, der wurde aber vom VAR wegen Abseits aberkannt. Defensiv gab es einen riesigen Schreckmoment, als Griechenlands Ionna Papatheodorou beim Stand von 0:0 nur das Aluminium traf.
Die Tore
Der Durchbruch gelang endlich, als Laura Blindkilde Brown auf Russo ablegte, die wiederum Stanway für einen sauberen Flachschuss bediente. Nach der Pause kam mehr Schwung rein. Le Tissier hämmerte den Ball nach einem genialen Spielzug von Keira Walsh ins Netz, und Russo legte vier Minuten später das dritte Tor nach. Aber die weiße Weste blieb nicht erhalten: Kallisti Brouksair nutzte einen Aussetzer der englischen Abwehr zum 3:1-Endstand.
Rund um den Platz
Es war ein voller Abend für die Home Nations. Die Republik Irland hat absolut abgeliefert und fegte mit 8:0 über Kasachstan hinweg. Schottland sicherte sich einen soliden 2:0-Sieg gegen Tschechien, und Wales setzte sich knapp mit 1:0 gegen Albanien durch. Für Nordirland lief es hingegen nicht so gut: Sie unterlagen Portugal mit 0:4.
Warum das wichtig ist
England hat die Nase vorn vor dem Rückspiel am Dienstag in Leicester. Wenn sie den Sack zumachen, wartet die Slowakei oder die Ukraine im Duell um den Startplatz für das Turnier im nächsten Sommer in Brasilien. Real talk: Wenn sie auf der großen Bühne die Main Characters sein wollen, weiß Wiegman, dass sie ihre Fluidität und Entscheidungsfindung bis zum nächsten Fenster dringend leveln müssen.






