Die Lage auf dem Wasser
Real talk: Die Straße von Hormus ist aktuell das krasseste geopolitische Nadelöhr der Welt. Laut U.S. Navy Capt. Tim Hawkins, einem Sprecher des U.S. Central Command, schlägt die „überwältigende Mehrheit“ der iranischen Angriffsversuche auf die Handelsschifffahrt fehl.
Obwohl das unter singapurischer Flagge fahrende und in Zypern registrierte Containerschiff GFS Pride diesen Mittwoch von einem iranischen Projektil getroffen wurde und sank, bleibt das US-Militär bei der Einschätzung, dass das Gebiet weiterhin sicher befahrbar ist. Der Faktencheck: Etwa 97 % der Schiffe, die die Meerenge passieren wollen, schaffen das ohne Schäden.
Das Ausmaß der Mission
CENTCOM-Kommandeur Admiral Brad Cooper lieferte dazu harte Zahlen: Allein in der letzten Woche navigierten etwa 400 Handelsschiffe durch die Wasserstraße. Die US-Streitkräfte halfen im selben Zeitraum beim Transport von über 100 Millionen Barrel Rohöl und setzten gleichzeitig eine strikte militärische Blockade iranischer Häfen durch. Das ist Multitasking auf absolutem High-Stakes-Niveau, no cap.
Die Stimmung ist jedoch extrem angespannt. Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) berichtet, dass seit Februar über 20 zivile Seeleute bei iranischen Angriffen getötet wurden. Dennoch sind aktuell über 50.000 US-Soldaten in der Region stationiert, die zusammen mit Verbündeten am Golf den Luftraum verteidigen und den Welthandel am Laufen halten.
Warum das wichtig ist
Irans Ziel ist im Grunde, die Meerenge komplett dichtzumachen, und die USA sind fest entschlossen, das zu verhindern. Es ist ein riesiges Schachspiel, bei dem die Spielfiguren aus Öltankern und Zerstörern bestehen – und die USA setzen alles darauf, dass die globale Lieferkette nicht von iranischer Aggression ausgeknockt wird.






