Die menschliche Note zählt
Falls du dich fragst, was das Mastermind hinter Splice – der riesigen Plattform für Musikproduzenten – eigentlich vom KI-Hype hält: CEO Kakul Srivastava spricht dazu Tacheles. Während sie bei Splice das Schiff steuert und die Tools für Hits von Stars wie Sabrina Carpenter und Lisa liefert, hat sie absolut keine Lust auf ein „Knopf drücken, Song fertig“-Life.
Srivastava betont immer wieder, dass menschliche Kreativität das Steuer in der Hand halten muss. Diese Philosophie wendet sie auch in ihrem eigenen Team an. Splice ist ein Remote-First-Unternehmen, man hat also keinen physischen Flur für den Smalltalk. Deshalb ist sie lowkey misstrauisch, wenn Leute KI nutzen, um Arbeitsdokumente zu schreiben. Ihre Ansicht? Sobald man menschliche Mühe gegen KI tauscht, wird die eigentliche Konversation total mid. Man verliert diesen authentischen Austausch, bei dem Menschen diskutieren, nachdenken und gemeinsam an Ideen feilen.
Mehr als nur Musik
Neben ihrer Haltung zu KI hat sie auch ziemlich fundierte Ansichten zu Technik. Sie ist fasziniert davon, dass Tech dazu da ist, menschliche Erfahrungen zu verbinden – etwa wie Fremde auf YouTube ihr geholfen haben, die Rezepte ihrer verstorbenen Mutter zu rekonstruieren. Aber versteh das nicht falsch: Sie ist kein Fan von jedem Gadget. Sie hat null Geduld für Tassenwärmer und kritisiert, dass sie zwar genau das tun, was sie sollen (die Tasse wärmen), aber den Kaffee darin einfach nicht heiß kriegen. Das ist… absolut bad design.
Warum das wichtig ist
Wenn jemand, der die Tools für die Zukunft der Musik baut, sagt, dass KI-geschriebene Texte schlechtere Gespräche führen, sollte man zuhören. Sie erinnert uns daran, dass echter Impact durch menschliches Selbstvertrauen und Connection entsteht – Dinge, die ein Algorithmus einfach nicht faken kann. Real Talk: Wir sollten vielleicht den Menschen hinter dem Bildschirm priorisieren, bevor wir zulassen, dass KI die Art und Weise ersetzt, wie wir wirklich miteinander in Kontakt stehen.






