Das neue Power-Duo
David Ellison spielt ganz groß mit und holt sich jetzt ein Schwergewicht an die Seite, um seinen neuen 110-Milliarden-Dollar-Mediengiganten Skydance zu managen. Ab Dienstag übernimmt der scheidende Mattel-CEO Ynon Kreiz die Rolle des Co-CEO an der Seite von Ellison. Dieses riesige Gebilde vereint die Schwergewichte Hollywoods: Paramount, Warner Bros., CBS, CNN, TNT, MTV, BET und Streaming-Dienste wie Paramount+ und Max.
Kann Ellison das führen?
Ellison ist tech-fokussiert und offensichtlich ein Meister darin, Deals abzuschließen, aber die Wall Street beäugt seine Fähigkeiten, einen klassischen Medienkonzern zu leiten, eher kritisch. Indem er Kreiz an Bord holt, ergänzt er seine Rolle als 'Visionär' effektiv um einen 'Operator'. Während Ellison sich auf die übergeordnete Strategie und Tech konzentriert, soll Kreiz das komplizierte Tagesgeschäft bei der Zusammenführung dieser riesigen Unternehmen regeln.
Der 'Barbie'-Faktor
Kreiz ist vor allem für den 'Barbie'-Film-Hype von 2023 bekannt, mit dem er Mattel wiederbeleben konnte. Seine Erfolgsbilanz ist allerdings gemischt. Während einige Analysten seine Fähigkeit loben, Kosten zu senken – er hat bekanntermaßen 2.200 Stellen gestrichen und die Lieferkette von Mattel optimiert – weisen andere darauf hin, dass der Hype nach 'Barbie' die langfristigen Finanzen von Mattel nicht wirklich gerettet hat. Die Umsätze sind zuletzt ins Stocken geraten, und einige Kritiker glauben, dass er sich zu sehr auf die Entertainment-Seite konzentriert und dabei die Innovation bei Spielzeug aus den Augen verloren hat.
Warum das wichtig ist
Das ist ein Spiel mit extrem hohem Einsatz. Das neue Skydance steht vor einem massiven Schuldenberg von 79 Milliarden Dollar und verspricht, in den nächsten drei Jahren 6 Milliarden Dollar an Kosten einzusparen. Kreiz muss beweisen, dass er diese Fusion in eine Profitmaschine verwandeln kann und nicht nur in einen Content-Spielplatz. Wenn die Synergien nicht greifen, werden die Vibes definitiv absolut off sein.






