David Ellison war auf einem aggressiven Einkaufstrip, um sein neues Medienimperium aufzubauen – jetzt holt er sich ein echtes Schwergewicht an Bord, damit das Business auch wirklich läuft. Ynon Kreiz, der scheidende CEO von Mattel, steigt als Co-CEO bei der neu fusionierten Skydance ein. Das Unternehmen ist ein gigantischer Zusammenschluss aus Paramount und Warner Bros. Discovery. Der Deal mit einem Wert von rund 110 Milliarden Dollar wird an diesem Dienstag offiziell abgeschlossen.
Die Führungsaufteilung
Ellisons Ziel ist es, der Main Character der klassischen Medienwelt zu werden, aber er übergibt den Schlüssel zum Maschinenraum an Kreiz. Während sich Ellison auf die großen Vibes konzentriert – kreative Vision, langfristige Strategie und Tech –, ist Kreiz dafür zuständig, das Tagesgeschäft zu regeln und die komplexe Aufgabe zu stemmen, diese beiden Riesenkonzerne zu verschmelzen. Das gibt klassische „CEO vs. COO“-Vibes, auch wenn sie sich den Titel teilen.
Die Mattel-Erfolgsbilanz
Kreiz ist berühmt für seine Zeit bei Mattel. Dort hat er das Unternehmen saniert, indem er Kosten drastisch gesenkt, Tausende Stellen gestrichen und Lieferketten optimiert hat. Er ist auch der Mann hinter dem „Barbie“-Film, was ein krasser kultureller W war, auch wenn Analysten darauf hinweisen, dass der finanzielle Push für Mattels Bilanz eher mäßig war. Manche Kritiker meinen, sein Fokus auf Film-Deals habe ihn davon abgelenkt, sich auf echte Spielzeug-Innovationen zu konzentrieren, und der Aktienkurs war unter seiner Leitung eine echte Achterbahnfahrt.
Warum das wichtig ist
Die Zahlen hier sind heftig. Das neue Skydance sitzt auf einem Berg von Schulden – rund 79 Milliarden Dollar – und hat versprochen, in den nächsten drei Jahren 6 Milliarden Dollar an Kosten einzusparen. Das ist eine massive Challenge, und die Wall Street ist sich uneins: Ist Kreiz das Wundermittel, das sie brauchen, um die Finanzen in den Griff zu bekommen, oder ist er nur da, um den Abstieg klassischer TV-Sender wie CNN, MTV und BET zu verwalten? Real Talk: Die nächsten zwei bis drei Jahre dieser Fusion werden für Investoren ein wilder Ritt.
