Der Adrenalin-Crash

Prince Harry redet Tacheles darüber, wie sehr ihn sein früherer Lifestyle mitgenommen hat. In einer neuen, kostenpflichtigen Masterclass zum Thema Trauerbewältigung verriet der Duke of Sussex, dass er nach seinem Umzug nach Kanada 2019 in eine Depression rutschte. Er beschrieb es als einen zweiwöchigen „Adrenalin-Crash“, der ihn nur wenige Tage nach dem Verlassen seines gewohnten Stress-Umfelds traf. Es sind echte Burnout-Vibes – er erklärte, dass er sich „zuhause nutzlos fühlte“, weil sein Gehirn quasi süchtig nach dem Adrenalin war, das für seine royalen Pflichten nötig war.

Die Vergangenheit aufarbeiten

Real Talk: Harry hielt sich nicht zurück, als es darum ging, wie er den Verlust seiner Mutter, Diana, Princess of Wales, verkraftet hat, als er erst 12 Jahre alt war. Er gab zu, fast zwei Jahrzehnte lang „emotional taub“ gewesen zu sein und das Gefühl gehabt zu haben, traurig bleiben zu müssen, um zu beweisen, wie sehr er sie vermisst. Er versuchte sogar, vor seinen Gefühlen wegzulaufen, indem er in seinen Zwanzigern zweimal bei der Armee in Afghanistan diente, sagte aber: „Das hat nicht funktioniert.“

Er schreibt es einer Therapie zu, dass er diese Taubheit durchbrechen konnte. Er verriet, dass das Parfum seiner Mutter ihm als Anker diente, um zu realisieren: „Sie wollte einfach nur, dass ich glücklich bin.“ Die Neurowissenschaftlerin Mary-Frances O’Connor von der University of Arizona, die ebenfalls in der Masterclass auftrat, lieferte den Kontext: Das Gehirn registriere geliebte Menschen oft als „vermisst“ statt als endgültig weg, was erklärt, warum Trauer so komplex sein kann.

Ein neues Kapitel

Dieser Einblick in Harrys psychische Verfassung kommt kurz nach der Nachricht, dass er, Meghan und ihre Kinder, Prince Archie und Princess Lilibet, nach sechs Jahren in den USA zurück nach UK gezogen sind. Sie leben angeblich in den Cotswolds, und Harry teilte mit, dass er nun eine strikte Regel hat: Er ist nie länger als 10 Tage von seiner Familie getrennt.

Warum das wichtig ist

Es ist lowkey krass, zu sehen, wie öffentliche Persönlichkeiten wie Harry über die Mechanismen von Trauer sprechen. Indem er offen über körperliche Symptome von Traumata und die Schwierigkeit des Heilungsprozesses redet, hilft er dabei, das Stigma um mentale Gesundheit abzubauen. Er beweist: Selbst wenn man Main-Character-Energy hat, versucht jeder nur herauszufinden, wie er mit seinen Emotionen klarkommen soll.