Der Schritt Richtung Nasdaq

Das in London ansässige Unternehmen für Zahlungsinfrastruktur OpenPayd will bis Ende 2026 an die Nasdaq. CEO Iana Dimitrova bestätigte gegenüber CoinDesk, dass sich das Unternehmen derzeit in der letzten Phase der Prüfung durch die US-Börsenaufsicht SEC bezüglich der Fusion mit der Titan Acquisition Corp befindet. Wenn der Deal wie geplant durchgeht, wird das Unternehmen unter dem Ticker-Symbol OP gehandelt. Obwohl für das am 30. April 2026 endende Jahr ein Nettoverlust von 2,8 Millionen Dollar verzeichnet wurde, stellte ein Sprecher klar, dass dies auf einmalige Transaktionskosten in Höhe von 5,8 Millionen Dollar für die Fusion zurückzuführen ist. Ohne diese Kosten meldete die Firma einen Umsatz von 73 Millionen Dollar, ein Anstieg gegenüber 57 Millionen Dollar im Vorjahr.

Warum die USA?

Trotz des Mangels an umfassenden föderalen Gesetzen zur Marktstruktur werden die USA dank des GENIUS Act und neuer SEC-Regeln zum richtigen Vibe für Krypto-Firmen. OpenPayd, zu deren Kunden Schwergewichte wie Kraken, B2C2 und OKX zählen, möchte seine hybride Infrastruktur für Fiat-Währungen und Stablecoins über den großen Teich bringen. Ziel ist der Start der US-Dienste bis April 2027. Die Vorarbeit ist bereits geleistet: Letzten Monat wurde die MSB USA Inc. samt ihrer 43 Lizenzen für Geldtransmitter übernommen.

Wachstum und Strategie

Der Börsengang ist nicht nur zum Flexen gedacht – es geht um den Zugang zu Kapital und Aktien, die die Firma für Akquisitionen nutzen kann. Dimitrova ist daran interessiert, Unternehmen zu kaufen, die zusätzliche Technik oder Lizenzen mitbringen, um schneller zu skalieren, als alles von Grund auf neu aufzubauen. Das Unternehmen erwägt zudem eine Privatplatzierung vor der Fusion, um sich noch mehr Spielraum zu sichern.

Warum das wichtig ist

Die Brücke zwischen Krypto und Fiat wird immer voller, und OpenPayd setzt darauf, dass ihre Fähigkeit, sowohl traditionelle Währungen als auch Stablecoins zu verarbeiten, sie zu einem Main Character in der nächsten Welle der globalen Finanzwelt macht. Es ist ein Spiel mit hohem Einsatz, aber bleibt wie immer risiko-aware – das ist definitiv keine Finanzberatung. Recherchiert selbst (DYOR), bevor ihr euch blind auf Börsengänge oder Marktbewegungen stürzt.