Der Vibe-Shift bei den Bewertungen
Real talk: Die Zeiten, in denen Investoren jedem Krypto-Projekt mit Puls blind Geld hinterhergeworfen haben, sind vorbei. Während einige große Namen immer noch abräumen, wird der Markt deutlich selektiver. Investoren zahlen keine riesigen Aufschläge mehr, nur weil man 'in Krypto' ist, und das bringt das Business-Modell vieler Firmen lowkey ins Wanken.
Der Struggle der Treasuries
Nehmen wir Digital Asset Treasury (DAT)-Unternehmen. Diese Firmen konnten früher riesige Aufschläge erzielen, was es ihnen ermöglichte, Aktien auszugeben und mehr Krypto zu kaufen, ohne die Anteile der Holder zu verwässern. Laut DWF Ventures verliert dieser Move aber an Wirkung. Von den 20 größten DATs handeln derzeit nur vier – Bit Digital, Strive, Hyperliquid Strategies und BitMine – über dem Wert ihrer tatsächlichen Krypto-Bestände. Für alle anderen ist es aktuell eher 'Discount-Territorium'. Wenn Aktien unter ihrem Nettoinventarwert handeln, funktioniert die Strategie, Eigenkapital für Zukäufe zu generieren, nicht mehr – ein massives L für das Geschäftsmodell.
Finanzierungsrunden und IPOs
Trotz der abkühlenden Bewertungen jagen manche Firmen noch immer gigantischen Zahlen hinterher. Kalshi strebt angeblich eine Bewertung von 40 Milliarden Dollar an, was ihren Wert seit Mai in etwa verdoppeln würde. Währenddessen bereitet sich Blockchain.com auf einen Börsengang vor, aber die Marktrealität ist hart: Sie zielen auf eine Bewertung von 4 bis 6 Milliarden Dollar ab. Das ist weit weg von den 14 Milliarden Dollar Peak aus dem letzten Bullrun.
Die Folgen des Bitget-Hacks
Nicht nur Bewertungen sorgen für Schlagzeilen, auch die Sicherheit bleibt ein Albtraum. Bitget-CEO Gracy Chen teilte kürzlich mit, dass sie nicht sehr optimistisch ist, die 388 Millionen Dollar aus dem jüngsten Sicherheitsvorfall zurückzuerhalten. Sie verwies auf den Bybit-Hack 2025, bei dem nur ein winziger Teil der gestohlenen Gelder tatsächlich wiedergefunden wurde. Bitget vermutet, dass Nordkorea hinter dem Angriff stecken könnte, auch wenn das noch nicht bestätigt ist.
Warum das wichtig ist
Die goldene Ära von 'Wachstum um jeden Preis' ist vorbei. Investoren achten stärker auf Risiken und konzentrieren sich auf Fundamentaldaten statt auf Hype. Wenn du dir Krypto-Aktien ansiehst, denk dran: Die Performance der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Gewinne – das ist keine Finanzberatung, also bleib wachsam und DYOR (Do Your Own Research).






