Der Shift zu On-Chain-Finance
Real talk: Die Finanzgiganten in UK checken endlich das Potenzial der Blockchain. Eine neue Umfrage der Lloyds Banking Group zeigt, dass 71% der Top-Entscheider bei großen britischen Banken, Versicherern und Asset-Managern glauben, dass Tokenisierung das Game im Finanzsektor komplett verändern wird.
Lloyds hat 100 Leader befragt, um den Trend zu checken. Der Konsens? Es geht alles um Speed. Stolze 60% der Befragten sehen schnellere Zahlungen und Abwicklungen als den größten Pluspunkt, während 41% ein besseres Sicherheiten- und Liquiditätsmanagement als highkey Priorität angeben. Durch den Wechsel von Assets und Zahlungen auf digitale Infrastrukturen könnten Firmen Kapital freisetzen, das aktuell noch in alten Settlement-Loops feststeckt.
Schluss mit der Pilotphase
Rob Hale, Co-Head of Global Markets bei Lloyds, merkt an, dass die Branche die Testphase verlässt und echte Infrastruktur baut. „Die nächste Phase dreht sich darum, aus einzelnen Use Cases Infrastruktur zu machen, die im großen Stil funktioniert“, erklärt Hale. Die Bank ist selbst schon aktiv: Anfang des Jahres wurde zusammen mit Archax und dem Canton Network erfolgreich eine öffentliche Blockchain-Transaktion durchgeführt, bei der tokenisierte Einlagen für den Kauf einer tokenisierten britischen Staatsanleihe genutzt wurden.
Die große Wette der Regierung
Nicht nur die Banken machen mobil. Die britischen Politiker wollen Tokenisierung fest in der nationalen Infrastruktur verankern. Die Bank of England strebt Settlements rund um die Uhr an, und eine Taskforce der Regierung schätzt, dass tokenisierte Finanzen bis 2035 rund 33 Milliarden Britische Pfund in die Wirtschaft spülen könnten. Bis Anfang 2027 soll zudem die erste tokenisierte Staatsanleihe kommen. Außerdem viben UK und USA immer mehr bei gemeinsamen Regulierungsansätzen, um grenzüberschreitende tokenisierte Assets Realität werden zu lassen.
Warum das wichtig ist
Das ist nicht nur Hype für die Degens; es zeigt, dass institutionelles Geld ernsthaft plant, Legacy-Systeme durch programmierbare On-Chain-Alternativen zu ersetzen. Auch wenn diese Moves für die Markteffizienz vielversprechend sind: Behaltet im Hinterkopf, dass es sich hier um institutionellen Infrastrukturaufbau handelt – das ist keine Anlageberatung – und die Adoption ist ein langsamer Grind, keine Moon-Mission.






