Strandspaziergang wird zur Rettungsaktion

Benita Karo, eine 39-jährige PR-Expertin für Stars aus Carlsbad, wollte am 26. September eigentlich nur in Ruhe ihren Morgenkaffee in Oceanside genießen. Sie steckte mitten in den Vorbereitungen für den 14. Geburtstag ihrer Tochter, als sie kurz anhielt, um die heftige, durch den Hurrikan verursachte Brandung zu filmen. Dann änderte sich die Stimmung schlagartig. Karo beobachtete, wie eine massive Welle einen lokalen Surfer völlig unvorbereitet traf und ihn direkt gegen die Felsen schleuderte.

Lebensrettende Instinkte

Als der Surfer nicht wieder auftauchte, war Karo klar, dass es verdammt ernst wurde. Sie sah ihn mit dem Gesicht nach unten im Wasser treiben – er war bewusstlos. Ganz ehrlich: Sie hat nicht eine Sekunde gezögert. Komplett angezogen stürzte sie sich in die peitschenden Wellen, um ihn zu erreichen. „Ich blieb bei ihm, hielt ihn fest und habe nur versucht, seinen Kopf über Wasser zu halten“, sagte Karo.

Es war ein absolutes Chaos, aber schließlich halfen ein anderer Surfer und ein paar Leute aus einem Strandhaus, den Verletzten in Sicherheit zu bringen. Rettungskräfte trafen kurz darauf ein, übernahmen die Versorgung und brachten ihn auf einer Trage weg. Karo, die mit 15 Jahren als Rettungsschwimmerin gearbeitet hatte, trug bei der Rettungsaktion selbst einige Schrammen und Verletzungen an Gesicht, Rücken und Fuß davon. Sie merkte an, dass man den Ozean eben nicht einfach abschalten kann, wenn die Lage eskaliert – anders als bei ihrem alten Job im Wasserpark.

Warum das wichtig ist

Der Vorfall unterstreicht die gefährlichen Bedingungen, die durch Hurrikan Polo entstehen und für gewaltige, unberechenbare Brandung an der Pazifikküste sorgen. Während der Sturm der Kategorie 3 auf Baja California zusteuert, warnen Behörden dringend davor, ins Wasser zu gehen – das sind keine normalen Wellen für einen entspannten Strandtag, und die aktuelle Lage ist lowkey beängstigend.