Ein 16 Monate altes Kleinkind musste am Freitag nach einer erschreckenden Begegnung mit einem Kojoten in Atwater Village, Los Angeles, in ein Krankenhaus gebracht werden. Obwohl die Details noch spärlich sind, bestätigte das California Department of Fish and Wildlife, dass das Kind bei einem Vorfall im 3300er-Block der Glenhurst Avenue verletzt wurde. Glücklicherweise konnte das Kleinkind nach der Behandlung wieder entlassen werden.
Die Suche nach „Wiley“
Nach dem Angriff machten Wildhüter noch am selben Abend einen Kojoten in der Gegend ausfindig und schläferten ihn ein. Aktuell werden DNA-Tests sowohl beim Kind als auch beim Tier durchgeführt, um zu bestätigen, ob sie den Richtigen erwischt haben.
Dieser Vorfall hat die Ängste der Anwohner massiv neu entfacht. Seit Monaten haben es die Bewohner mit einem aggressiven Kojoten zu tun, den sie „Wiley“ getauft haben. Bereits im August berichteten Anwohner, dass das Tier Kinder gejagt habe, was absolut gar nicht geht. Einige Nachbarn vermuten, dass das dreiste Verhalten des Kojoten damit zusammenhängt, dass Menschen ihn illegal füttern, was highkey gefährlich ist und laut Gesetz strengstens untersagt.
Warum das wichtig ist
Die Reaktionen vor Ort sind gespalten: Einige Leute sind sauer, dass das Tier getötet wurde, während Eltern weiterhin extrem besorgt sind. Wildtier-Experten betonen, dass das Füttern von Wildtieren nicht nur illegal ist, sondern auch ihre natürlichen Instinkte völlig ruiniert. Wenn ihr in einer Gegend mit Kojoten unterwegs seid, haltet eure Haustiere nah bei euch und eure Kinder noch näher. Falls sich eines nähert: Macht euch groß, werdet laut und geht langsam rückwärts weg. Falls es zu einer brenzligen Situation kommt und es zu direktem Kontakt kommt: Wehrt euch und ruft sofort den Notruf 911.




