Mit 18 erwachsen zu werden, ist eine Core Memory, aber seien wir ehrlich: Für die meisten von uns verschwimmen diese Jahre irgendwann zu einem Blur aus vergessenen Details. Eine Autorin wollte jetzt mal die absolute Main-Character-Energie auspacken und ist wortwörtlich in ihre 18-jährige Vergangenheit gereist. ## Das Experiment Zurück im Jahr 1990 lebte die Autorin in Worthing, einer englischen Küstenstadt, die sie wegen der vielen Senioren und der sich ewig ziehenden Zeit als „Wartezimmer Gottes“ beschreibt. Um sich wieder mit ihrer Vergangenheit zu connecten, hat sie ihren modernen Alltag gedroppt und auf einen multi-sensorischen Reset gesetzt. Mit im Gepäck: eine Flasche altes Poison-Parfüm, eine Tüte Salt & Vinegar Discos und eine ganze Sammlung alter Briefe und Gedichte aus ihrer Teenie-Zeit. ## Warum das wichtig ist Die Wissenschaft gibt ihr dabei sogar recht. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass „mentale Zeitreisen“ – also der Einsatz von sensorischen Triggern wie bestimmten Gerüchen oder Geschmäckern – Menschen tatsächlich helfen können, sich besser in ihr jüngeres Ich hineinzuversetzen und Kindheitserinnerungen zurückzuholen. Während sie ihr altes Viertel besuchte, merkte die Autorin, dass ihr Muskelgedächtnis trotz aller Veränderungen (wie ihr altes College, das jetzt Wohnungen sind, oder die verschwundenen Kioske) noch lowkey am Start war. Die Straßen entlangzugehen, löste sofort Flashbacks zu ihren Jugendträumen aus, ihrer Obsession für Poesie und dieser speziellen, dramatischen Intensität, die man mit 18 so fühlt. Ein Reminder, dass unser Core-Vibe im Kopf bleibt, auch wenn sich die Welt um uns herum verändert.