Die Food-Szene macht ein Upgrade

Real talk: Australien ist offiziell in der Michelin-Guide-Ära angekommen, aber es fühlt sich schon sehr exklusiv an. Insgesamt 11 Restaurants in Südaustralien haben gerade ihre allerersten Sterne abgestaubt. Das Magill Estate Restaurant in Adelaide ist offiziell der Main Character und räumt zwei Sterne ab, während 10 weitere Spots jeweils einen Stern bekamen.

Der Background

Falls du dich fragst, warum nur ein Bundesstaat die Liebe bekommt, hier kommt der Tea: Südaustraliens Regierung hat lowkey selbst für die Inspektoren bezahlt. Während das nationale Tourismusbüro jahrelang versucht und dabei versagt hat, Michelin nach Down Under zu locken, hat Südaustralien auf sich selbst gesetzt und einen eigenen Deal ausgehandelt.

Tourismusministerin Emily Bourke verteidigte die Ausgaben mit den Worten: „Es ermöglicht uns, ein Tourismusziel zu schaffen und uns auf die Weltkarte zu setzen.“

Das folgt dem Move Neuseelands vom Juli, wo sie sich für kolportierte 6,3 Millionen NZ-Dollar über drei Jahre einen Platz im Guide gesichert haben. Michelin startete 1900 als Weg für die reifenverkaufenden Brüder, die Leute zum Autofahren (und Reifenabnutzen) zu bewegen, aber es hat sich zum absoluten Goldstandard für Köche entwickelt.

Wer hat es geschafft?

Neben den Sternengewinnern wurden über 70 weitere lokale Spots im erweiterten Guide erwähnt, darunter auch solche mit einem Bib Gourmand für qualitativ hochwertiges Essen, das den Geldbeutel schont. Zu den Highlights zählen Arkhé in Norwood, bekannt für seine offene Feuerküche, und Aptos in Adelaide, die für ihr Tasting-Menü auf heimische australische Zutaten setzen.

Warum das wichtig ist

Das ist ein massiver W für die kulinarische Szene in Südaustralien. Es katapultiert den Bundesstaat in eine neue Liga für internationalen Gastronomie-Tourismus, auch wenn der Rest Australiens beim Thema Michelin aktuell außen vor bleibt. Ein krasser finanzieller Move, der die Region definitiv auf die Weltkarte für globale Reisende setzt.