Das Comeback war ein absoluter Vibe
Real talk: Frankreich hat beim 4:1-Nations-League-Sieg gegen Belgien komplett abgeliefert. Nachdem Les Bleus im Stade de France die meiste Zeit zurücklagen, legten sie in der zweiten Halbzeit eine krasse Aufholjagd hin, bei der man echt ausflippen konnte. Michael Olise hat absolute Main-Character-Energy versprüht, als er von der Bank kam und das Spiel quasi komplett übernommen hat.
Belgien sah anfangs gefährlich aus, als Dodi Lukébakio nach einem Pass von Roméo Lavia die Führung erzielte – das sah nach ihrem ersten Pflichtspielsieg gegen Frankreich seit 45 Jahren aus. Aber in den letzten 14 Minuten hat sich das Blatt komplett gewendet. Désiré Doué startete die Aufholjagd in der 77. Minute mit einem flachen Schuss zum Ausgleich. Dann lieferte Olise den Assist für Rayan Cherki zur Führung, bevor er selbst zwei weitere Tore nachlegte, um das Ding endgültig zu entscheiden.
Zidanes Rotation zahlt sich aus
Zinedine Zidane hatte sich dazu entschieden, mal richtig durchzumischen und wechselte auf 10 Positionen im Vergleich zur letzten Startelf. Leny Yoro und Guillaume Restes gaben beide ihr Debüt, während Ousmane Dembélé in Abwesenheit von Kylian Mbappé als Kapitän die Führung übernahm. Auch mit einer rotierten Mannschaft und dem Druck der defensiv stehenden Belgier blieb Frankreich stabil. Zidane sagte nach dem Spiel bei TF1: „Es ist gut, die Dinge wieder ins Lot zu bringen, und das ist uns mit einer außergewöhnlichen zweiten Halbzeit gelungen.“
Frankreich hat nun drei Punkte Vorsprung an der Spitze der Gruppe A1. In anderen Spielen der Nations League holte Ungarn einen knappen 2:1-Sieg gegen die Ukraine, und Viktor Gyökeres setzte seinen legendären Lauf fort: Er traf im siebten Spiel in Folge beim 1:0-Sieg Schwedens gegen Rumänien.
Warum das wichtig ist
Dieser Sieg hält Frankreich unter Zidane ungeschlagen und bringt sie in die perfekte Position, um ins Nations-League-Viertelfinale einzuziehen. Da sich Olise als absoluter Game-Changer entpuppt, wirkt Frankreich wie ein extrem ernster Titelanwärter für den Rest des Turniers.






