Ein harter Schlag für das Nachwuchstalent
Alex Scott muss sich auf eine bis zu zweimonatige Pause einstellen, nachdem er sich während seines Einsatzes für England eine Oberschenkelverletzung zugezogen hat. Real talk: Der Mittelfeldspieler von Bournemouth hat bei seinem Startelf-Debüt im 7:0-Kantersieg gegen Kroatien am vergangenen Samstag absolut abgeliefert. Er hatte schon vor dem Anpfiff Probleme, hat sich aber durchgebissen, um diesen Moment wahrzunehmen. Das ist zwar krasser Einsatz, aber leider hat sich die Verletzung dadurch verschlimmert und er wurde offiziell aus dem Kader gestrichen.
Der Dominoeffekt
Scott war als Starter für Englands anstehendes Nations-League-Spiel gegen Tschechien an diesem Dienstag eingeplant. Sein Auftritt in Rijeka an der Seite von Elliot Anderson hat wirklich überzeugt und sein Spielniveau war highkey beeindruckend. Thomas Tuchel bestätigte, dass Scott für den Rest der Länderspielpause sowie für die anstehenden Duelle im November gegen Kroatien und Spanien ausfällt.
Es war eine schwere Zeit für Scott, der sich entschieden hatte, nach dem Tod seines Großvaters beim Team zu bleiben. Da auch Declan Rice und Kobbie Mainoo nicht dabei sind, nominiert Tuchel jetzt James Garner und Myles Lewis-Skelly nach. Er könnte auch in Erwägung ziehen, Morgan Rogers oder Jude Bellingham auf eine tiefere Position zu ziehen.
Warum das wichtig ist
Tuchel hält große Stücke auf Scotts Potenzial und betont, dass der 23-Jährige – der Berichten zufolge ein wichtiges Transferziel für Chelsea ist – die nötige Variabilität ins Mittelfeld bringt. Während Declan Rice ein absoluter Superstar bleibt, macht Tuchel deutlich, dass Konkurrenz gerade der Vibe ist. „Wir brauchen mehr, mehr, mehr, mehr Variabilität“, sagte Tuchel. „Alex war auf allerhöchstem Niveau.“ Neben dem Mittelfeld-Shuffle hat sich auch Ezri Konsa von Arsenal verletzungsbedingt aus dem Kader zurückgezogen, was die Defensive für die nächste Phase der Nations League weiter durcheinanderwirbelt.






