Die neue Ära der Wearables

Meta hat auf dem diesjährigen Connect-Event ordentlich abgeliefert. Das absolute Highlight? Die neue Meta VR-Brille. Falls du dich auch immer fühlst, als würdest du dir einen Ziegelstein vors Gesicht schnallen, sobald du ein VR-Headset aufsetzt: Diese Brille soll das ändern. Sie wiegt nur 100g – also fünfmal weniger als die Quest 3 – und verzichtet komplett auf klobige Riemen zugunsten eines stylischen Brillendesigns.

Die Tech im Check

Lass dich von der Größe nicht täuschen, das Ding hat es in sich. Die Rechenpower kommt über ein externes Puck-Modul mit Snapdragon Reality Elite Chip, 12GB RAM und 128GB Speicher. Das „Infinite Display“ liefert 5K-Micro-OLED-Auflösung mit knackigen 120Hz. Du kannst sie an einen Mac oder PC anschließen, um sie als virtuellen Monitor zu nutzen, und sogar Xbox Cloud Gaming ist mit am Start. Sie erscheint im Frühjahr 2027 für 1.299 Dollar. Ein stolzer Preis, aber lowkey zugänglicher als Apples Vision Pro.

Ray-Ban Meta: Der Vibe ohne Kamera

Falls du Bedenken hattest, wegen der Kameras schief angeschaut zu werden: Meta hat zugehört. Die neuen Ray-Ban Meta Audio-Brillen sind nur für Audio gedacht. Keine Kameras, kein Filmen, nur Musik und KI-Chats. Sie wiegen federleichte 43g und bieten bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit. Release ist der 13. Oktober für 349 Dollar. Wer Kameras will, bekommt die Gen 3 Ray-Bans für 449 Dollar mit besserem Noise-Cancelling und einem noch schärferen Design.

Muse übernimmt das Ruder

Metas KI-Assistent Muse bekommt ebenfalls ein dickes Upgrade. Die KI entwickelt sich zum persönlichen Concierge, der für dich Mahlzeiten trackt oder Termine bucht. Außerdem kommt ein mysteriöses Gadget namens „Muse Charm“. Es sieht aus wie ein riesiges Tamagotchi, in dem dein KI-Agent wohnt, und soll noch dieses Jahr zur Holiday-Season erscheinen.

Warum das wichtig ist

Meta versucht, die Ära der klobigen, isolierenden VR hinter sich zu lassen. Mit dem Fokus auf leichtere Brillen ohne Screens oder Kameras setzen sie darauf, dass die Zukunft der Wearables darin liegt, sie auch im Alltag tragen zu können, ohne auszusehen wie ein Statist aus einem Sci-Fi-Film. Die Technik wird immer smarter, aber der echte W wäre, wenn die Leute wirklich Bock hätten, ihr Leben durch KI-gestützte Brillengestelle zu führen.