Der Vibe-Wandel

Regisseur Jia Zhangke ist ready für die Straße. Nachdem das 10. Pingyao Crouching Tiger Hidden Dragon International Film Festival am 30. September zu Ende geht, stürzt sich der Filmemacher direkt in das Location-Scouting für sein neuestes Projekt Mamma Dunhuang.

Real talk: Dieser Film wird ein absoluter Epos. Die Story folgt einer Frau, die von Dunhuang, einem legendären Knotenpunkt der Seidenstraße im Westen Chinas, bis an die Ostküste fährt. Jia verriet Variety, dass der Film den krassen Kontrast zwischen dem landgebundenen Westen und dem weiten Ozean thematisiert.

Das Thema KI

Hier ist der Te: Die Hauptfigur des Films, gespielt von der preisgekrönten Schauspielerin Zhao Tao, nutzt tatsächlich KI, um sich auf ihrer Reise zu helfen. Aber verwechselt das nicht: Jia hält KI komplett aus dem eigentlichen Filmemachprozess raus. „Ich werde keine KI bei der Produktion von ‚Mamma Dunhuang‘ verwenden“, sagte er gegenüber Variety. Es ist rein für die Handlung, no cap.

Pingyaos Evolution

Jia reflektierte auch über sein Pingyao Filmfestival. Obwohl es erst 10 Jahre alt ist, merkt er an, dass sich die Kinolandschaft extrem verändert hat. Er hält das Festival kompakt – nur 51 Filme in diesem Jahr – um sicherzustellen, dass jeder Titel den Fokus bekommt, den er verdient.

Obwohl das Festival in einer geschützten UNESCO-Welterbestätte stattfindet, was den Ausbau der Infrastruktur zu einem totalen Kopfzerbrechen macht, versuchen sie immer noch, mehr Kinofläche zu schaffen. Und die Tech-Welt? Jia sagt, das Festival bleibe „vorsichtig“, aber offen, und wähle den Ansatz, KI lieber zu beobachten und zu diskutieren, statt sich davor zu verstecken.

Warum das wichtig ist

Da KI weiterhin die Schlagzeilen in der Kreativbranche dominiert, setzt Jias klare Grenze zwischen der Nutzung von KI als Storytelling-Tool und als Produktions-Abkürzung ein deutliches Zeichen dafür, wie etablierte Auteurs die Zukunft des Kinos navigieren.