Die Katzen-Kontroverse

Jason Chavez, Stadtrat von Minneapolis, sorgt gerade aus den falschen Gründen für Schlagzeilen. Während einer aktuellen Stadtratssitzung plädierte er für eine Verordnung, die einen menschlichen Operator und eine spezielle Lizenz für alle autonomen Fahrzeuge im Stadtgebiet vorschreiben würde. Sein Grund? Er behauptet, diese Autos würden Katzen „ermorden“. Chavez erklärte seinen Kollegen, dass es „wirklich schwer anzusehen“ sei, Videomaterial von diesen Vorfällen zu sehen, und forderte sie auf, im Namen aller Katzenliebhaber zu handeln.

Das legislative Tauziehen

Die Verordnung ging am Donnerstag zwar knapp durch die Abstimmung, dürfte aber vor dem Aus stehen. Der Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, hat bereits signalisiert, dass er sein Vetorecht nutzen wird, um das Gesetz zu blockieren. Frey stellte klar, dass die Politik keinen Sinn ergebe und die Stadt weiterhin darauf setze, „innovative Technologien“ zu fördern, anstatt das, was er als „Verbot durch die Hintertür“ für selbstfahrende Dienste bezeichnete, durchzusetzen.

Warum das wichtig ist

Real Talk: Das Ganze hat im negativen Sinne extreme „Main Character Energy“. Während die Befürworter der Verordnung über Sicherheit diskutieren, amüsiert sich das Internet köstlich. Kritiker nehmen Chavez auseinander, weil er sich auf dieses Thema fokussiert, während die Stadt mit größeren Problemen wie Wohnkosten und Kriminalität zu kämpfen hat. Einige Technik-Experten widersprachen zudem der Grundannahme und wiesen darauf hin, dass bestehende autonome Systeme grundsätzlich darauf programmiert sind, Hindernissen – inklusive Tieren – auszuweichen. Ein totaler L für die PR des Stadtrats, während sich der Spott in den sozialen Medien weiter verbreitet.