Der Kampf mit dem Ball

Die Buffalo Bills haben am Montag einen wilden 37:34-Overtime-Sieg gegen die Rams eingefahren, aber die Stimmung war wegen der Probleme bei der Ballkontrolle lowkey im Keller. Star-Runningback James Cook III hat zweimal gefumbelt, wobei der zweite Fehler die Bills das Spiel fast komplett gekostet hätte.

Coach Joe Brady redet nicht drumherum. Er erkennt zwar an, dass Cook auf einem krassen Level läuft, fand aber deutliche Worte zu den Ballverlusten: „Momentan riskieren wir den Ballbesitz zu sehr“, sagte Brady am Dienstag. „Irgendwann muss es Konsequenzen geben, wenn wir uns selbst so sabotieren.“

Warum der Druck steigt

Cook spielt eine krasse Saison 2026 mit durchschnittlich 106,4 Yards pro Spiel nach fünf Wochen. Er kommt von seiner bisher besten Saison, in der er sich mit 1.621 Yards den Rushing-Titel der NFL gesichert hat. Aber die Fumbles sind ein absolutes L. Er hat den Ball in dieser Saison bereits viermal verloren – mehr als jeder andere Nicht-Quarterback – und letztes Jahr waren es sechs Fumbles.

Brady bestätigte, dass das Team intern Klartext redet, aber die Zeit läuft ab. „Es muss besser werden, sonst sinkt die Anzahl der Carries“, warnte er. Wenn Cook nicht endlich fokussiert bleibt, könnten wir deutlich mehr von Ty Johnson und Ray Davis im Backfield sehen.

Warum das wichtig ist

Selbst mit dem wichtigen Sieg: Ballverluste gegen stärkere Teams sind für Buffalo das Todesurteil. Wenn Cook den Ball nicht sichern kann, müssen die Bills womöglich ihre größte Offensivwaffe auf die Bank setzen, um ihre Playoff-Chancen nicht zu gefährden. Das sind verdammt hohe Stakes für den Rest der Saison.