Die Lage
Real Talk: Das Drama um die Bundesermittlungen gegen Präsident Donald Trump kühlt so schnell nicht ab. Am Montag wurden vom Weißen Haus neue Unterlagen deklassifiziert, die eine Verbindung zwischen dem Team des ehemaligen Sonderermittlers Jack Smith und dem Ex-CIA-Direktor John Brennan offenbaren – und die GOP-Abgeordneten gehen jetzt steil.
So ist es dazu gekommen: Während einer Anhörung des Justizausschusses im Senat letzte Woche fragte der Vorsitzende Chuck Grassley (R-Iowa) Smith direkt, ob er jemals „Beratung oder fachlichen Rat“ von Brennan erhalten habe. Smith antwortete, er habe den ehemaligen Geheimdienstchef „nie getroffen“ und habe „keinerlei Erinnerung“ an Gespräche mit ihm.
Die Story spitzt sich zu
Es stellt sich heraus, dass die Unterlagen eine etwas andere Sprache sprechen. Auch wenn Smith selbst vielleicht nicht im Raum war, trafen sich zwei seiner stellvertretenden Sonderermittler im November 2023 mit Brennan am CIA-Hauptquartier in McLean, Virginia.
Den freigegebenen Dokumenten zufolge sollte bei dem Treffen besprochen werden, ob Brennan als Sachverständiger zum Thema „Landesverteidigungsinformationen“ für den Geheimdokumenten-Fall gegen Trump infrage kommt. Grassley hält Smiths Aussage für irreführend und erklärte gegenüber Fox News Digital, dass das Treffen ganz klar eine Beratung Brennans für das Team von Smith darstelle.
Warum das wichtig ist
Das ist ein massiver L für die Wahrnehmung der Unparteilichkeit in diesen Ermittlungen. Republikaner kritisieren Smith schon länger highkey und werfen ihm von politischer Voreingenommenheit bis hin zu krasser Kompetenzüberschreitung in seinen Verfahren alles vor – inklusive der „Arctic Frost“-Wahluntersuchung und des „Plasmic Echo“-Dokumentenfalls. Kritiker wie Alan Dershowitz bezeichnen die Anklage als „parteiische Waffe“, während Smith darauf beharrt, dass sein Team nur den Beweisen gefolgt sei. Ob dieses Treffen die juristische Lage verändert oder nur das politische Feuer weiter anheizt, bleibt abzuwarten.





