Die Dawgs dominieren Tuscaloosa
Georgia hat gerade das Unmögliche geschafft. Mit einem massiven 20:17-Auswärtssieg im Bryant-Denny Stadium haben die Bulldogs Alabama erstmals seit 2007 auf deren eigenem Rasen geschlagen. Kirby Smarts Team hatte absolute Main-Character-Energy und bewies in der feindseligen Atmosphäre Nervenstärke – ein Statement-Sieg, der den Rest der SEC hellhörig macht.
Die Siegerformel
Es war für Georgia alles andere als ein Selbstläufer. Sie mussten auf ihre beiden Top-Runningbacks Nate Frazier und Chauncey Bowens verzichten, doch das Team ließ sich davon nicht beirren. Senior-Quarterback Gunner Stockton war die Lösung: Er brachte 18 von 22 Pässen für 249 Yards an und erzielte zwei Touchdowns. Seine Ruhe bei dem entscheidenden 75-Yard-Touchdown-Drive zu Beginn der zweiten Hälfte war einfach krass. Auch die Defense stand stabil und zeigte die Disziplin und Härte, die Smart in all den Jahren in Athens aufgebaut hat.
Warum das wichtig ist
Dieser Sieg ist riesig für Smart, der sich in der Regular Season bisher immer schwer gegen Alabama getan hatte. Während Georgia aktuell wie das beste Team des Landes aussieht, sollte man Alabama auf keinen Fall unterschätzen. Keelon Russell steuert weiterhin die Offense, und bei der Unvorhersehbarkeit der SEC in letzter Zeit – man denke nur an Texas gegen Oklahoma oder die Niederlage von LSU gegen Kentucky – könnte uns im Dezember ein heftiges Rematch bevorstehen. Momentan stehen die Dawgs zwar super da, aber wie Smart sagt: Jedes Team in der Liga ist nur eine Woche von einer herben Enttäuschung entfernt.






