Mit 41 auf dem Peak

Real Talk: Marathon-Legende Eliud Kipchoge hat der Welt gerade wieder gezeigt, warum er der G.O.A.T. ist. Nach drei Jahren ohne Sieg hat der 41-jährige Kenianer am Sonntag beim Melbourne Marathon komplett abgeliefert. Er hat nicht nur gewonnen, sondern mit einer Zeit von 2:09:10 auch den Streckenrekord pulverisiert – und damit die alte Bestmarke um zwei Sekunden unterboten. Echter Main-Character-Vibe, ohne Witz.

Die ersten 30 Kilometer lief er noch Seite an Seite mit Jimmy Whelan, doch dann schaltete Kipchoge einen Gang hoch und ließ die Konkurrenz hinter sich. Als er im MCG über die Ziellinie lief, sah es aus, als wäre er kaum ins Schwitzen gekommen. Danach hat er noch über 30 Minuten mit Fans gefeiert. Er gab sogar zu, dass er noch schneller hätte sein können, wenn er auf den letzten Metern nicht so viel Zeit damit verbracht hätte, der Menge zuzuwinken.

Die World Tour geht weiter

Dieser Lauf in Melbourne ist nur ein Stopp auf seiner ambitionierten Weltreise: Er will auf jedem Kontinent einen Marathon laufen, inklusive eines Trips in die Antarktis. Kipchoge war lowkey beeindruckt von der Sportkultur in Melbourne und nannte die Strecke die beste, auf der er je gelaufen ist, nachdem er von der Geschichte der Stadt in Sachen Tennis, Cricket und Formel 1 geschwärmt hatte.

Was das restliche Teilnehmerfeld angeht: Der Australier Thomas Do Canto holte den zweiten Platz, während Jimmy Whelan Fünfter wurde. Bei den Frauen sicherte sich die Neuseeländerin Camille French den Sieg mit einer Zeit von 2:28:25.

Ein Hinweis zum Geschehen am Rande

Obwohl das Rennen ein Erfolg war, war die Stimmung nahe der Flinders Street Station getrübt. Berichten zufolge musste eine Frau ins Krankenhaus, nachdem sie etwa 200 Meter von der Rennstrecke entfernt von einem Auto erfasst wurde, das dort gefährlich fuhr. Die Polizei soll ihre Waffen gezogen haben, als das Fahrzeug vom Tatort flüchtete. Über ihren aktuellen Zustand ist bisher nichts bekannt.

Warum das wichtig ist

Kipchoge sendet damit eine klare Botschaft: Er ist noch nicht bereit, seine Krone an die nächste Generation abzugeben. Indem er beweist, dass er mit 41 immer noch Rekorde brechen kann, stellt er die klassischen Altersgrenzen im Elite-Langstreckenlauf infrage – und lowkey freut er sich einfach, weiter mit der Gen Z am Start zu stehen.