Das Comeback des Jahres

Froyo befindet sich offiziell wieder in seiner Main-Character-Era. Nachdem der Hype in den späten 2000ern und frühen 2010ern durch Ketten wie Snog und AngelBerry seinen Peak hatte, erlebt das Dessert in UK ein krasses Revival. Neue Shops wie Go Greek, Myka und Yo-Chi ziehen riesige Schlangen an – wir reden hier von bis zu 45 Minuten Wartezeit – an Standorten in ganz London, während Marken wie Frurt ihre Expansion in den Nordwesten vorantreiben.

Warum es einfach hittet

Real talk: Billig ist das Ganze nicht. Ein einzelner Becher kostet dich bis zu 12 £. Warum stellen sich die Leute also an? Es ist der „Third Space“-Vibe, die Customization und eine riesige Dosis Y2K-Nostalgie. Trends wie „2026 is the new 2016“ befeuern den Hype, und für viele ist es ein kleiner, erlebnisorientierter Splurge. Außerdem macht die Kontrolle über Portionsgröße und Zuckergehalt es bei Leuten beliebt, die mindful konsumieren wollen – auch wenn es nicht immer das „Healthy“-Food ist, für das wir es früher gehalten haben.

Die Nachhaltigkeit des Hypes

Damals ist die Froyo-Bubble geplatzt, weil der Markt übersättigt war und sich die Präferenzen änderten. Vhari Russell, Gründerin von Food Marketing Experts, betont, dass der aktuelle Trend voll auf den „erschwinglichen Luxus“-Aspekt setzt. Da viele Leute ihr Geld gerade nicht für größere Lifestyle-Ausgaben raushauen, fühlt sich ein Frozen-Dessert für 12 £ eher wie ein zugängliches Erlebnis an als nur wie ein Snack.

Warum das wichtig ist

Der europäische Frozen-Yoghurt-Markt wird für 2026 auf 434 Mio. £ geschätzt, ein Anstieg von 419 Mio. £ im letzten Jahr. Ob das nur ein weiterer Zyklus oder ein langfristiger Staple ist, hängt davon ab, ob Konsumenten den hohen Preis weiterhin als „Erlebnis“ rechtfertigen. Wenn du keine Lust hast, über einen Zehner für einen Becher hinzulegen, bleibt DIY zu Hause der ultimative Budget-Hack.