Der Plan steht

Real Talk: Die F1-Saison steuert auf die Zielgerade zu, und trotz des Chaos im Nahen Osten bleibt der Boss hart. Stefano Domenicali, CEO der Formel 1, hat am Samstag bestätigt, dass die abschließenden Grands Prix in Katar am 29. November und Abu Dhabi am 6. Dezember offiziell stattfinden werden.

Im Gespräch mit Canal+ während des Großen Preises von Bahrain – der kurzfristig auf den Sepang Circuit in Malaysia verlegt werden musste – betonte Domenicali, dass alles nach Plan läuft. Er versicherte, dass die Teams und Fahrer informiert sind und die Stimmung für das Finale positiv sei, zumal die Tickets für Abu Dhabi bereits zu 99 Prozent ausverkauft sind.

Das Drama hinter den Kulissen

Es läuft allerdings nicht alles glatt. Die Lage ist kompliziert, da andere Rennen, wie etwa in Bahrain und Saudi-Arabien, bereits früher in diesem Jahr gestrichen wurden, als der von den USA angeführte Krieg gegen den Iran begann. Während die Verantwortlichen beteuern, dass alles sicher sei, sehen das nicht alle Fahrer so.

Max Verstappen sprach im Interview mit ViaPlay Tacheles und gab zu, dass er die letzten Stationen am liebsten auslassen würde: „Wenn in der Nähe Krieg herrscht und einige Länder im Konflikt miteinander stehen, dann finde ich, dass wir dort nicht hinfahren sollten.“ Er vertritt damit klar die Meinung, dass die Sicherheit von Menschen wichtiger ist als jeder Vertrag. Die Anspannung ist groß, und es gab sogar Gerüchte über eine mögliche Verlegung des Finales nach Imola, Italien – aber daraus wird vorerst nichts.

Warum das wichtig ist

Diese Entscheidung verdeutlicht den massiven Konflikt zwischen globalen Sportverträgen und der Realität internationaler Spannungen. Da Verstappen seine Plattform nutzt, um die Ethik des Rennsports in Kriegsgebieten zu hinterfragen, wird der Druck auf die F1-Führung bis zum Saisonende nur noch weiter steigen.