Die Serie ist gerissen
Real talk: Die Ära der Unbesiegbarkeit ist offiziell pausiert. Nach 41 Siegen in Folge und vier Jahren Dominanz auf dem Platz hat das englische Rugby-Team der Frauen die erste Niederlage seit dem WM-Finale 2022 kassiert. Kanada hat in Toronto abgeliefert und einen 24:21-Sieg eingefahren, der sich wie ein Film angefühlt hat.
Kanada übernimmt das Kommando
Kanada kam mit echter Main-Character-Energy ins Spiel, angetrieben von Revanchegelüsten nach dem WM-Aus im letzten Jahr. Vor einer Rekordkulisse von 18.621 Fans im BMO Field – dem größten Publikum jemals bei einem Frauen-Rugby-Spiel in Nordamerika – haben sie richtig eingeheizt.
England ging zwar mit einer 14:5-Führung in die Halbzeit, aber das Momentum ist schnell gekippt. Nach Versuchen von Alysha Corrigan und DaLeaka Menin wurde es ein echter Nervenkrimi. Shoshanah Seumanutafa hat das Ding schließlich zwei Minuten vor Schluss mit einem spielentscheidenden Versuch für die Gastgeberinnen klargemacht. Das war absolute Geschichte. Selbst England-Veteranin Jess Breach, die schon 60 Länderspiele auf dem Buckel hat, musste damit die erste Niederlage im Trikot der Red Roses hinnehmen.
Warum das wichtig ist
England-Coach John Mitchell merkte an, dass diese Niederlage für die Entwicklung des Teams eigentlich ein versteckter Sieg sein könnte. Er betonte, dass es highkey der schwerste Teil im Sport ist, immer weiter zu gewinnen, und dieser Weckruf ist genau das, was der Kader braucht, um noch eine Schippe draufzulegen. Wir müssen auch gar nicht lange auf die Revanche warten: Die beiden Powerhouses treffen nächstes Wochenende wieder aufeinander, und die Stimmung wird safe absolut elektrisierend. Wir sind auf jeden Fall am Start.






