Das Glück der Tigers

Wenn LSU die Saison noch retten und zurück ins Gespräch für die College Football Playoffs kommen will, müssen sich die Vibes ganz schnell ändern. Mit einer 4-2 Bilanz gehen die Tigers in die zweite Saisonhälfte und haben dabei einen massiven Vorteil beim Injury Report: Die Stars von Mississippi State, Kamario Taylor und Fluff Bothwell, sind für das Spiel am Samstag offiziell als fraglich gelistet.

Es geht um alles

LSU steht am Scheideweg. Nach den kommenden Härtetests gegen die Nr. 6 Alabama, Nr. 7 Texas und Nr. 14 Tennessee können sie sich absolut keinen Ausrutscher mehr leisten. Die Wettquoten haben sich deutlich verschoben: Aus einem 10,5-Punkte-Vorsprung sind mittlerweile 17 Punkte zugunsten von LSU geworden.

Mississippi State spürt noch immer den Schmerz der Niederlage gegen Alabama aus Woche 5, bei der sich Kamario Taylor – der landesweit auf Platz 5 mit 321,8 Yards Total Offense pro Spiel liegt – vermutlich seine Fußverletzung zugezogen hat. Ohne ihn ist das Team am Rudern. Sie werden wohl entweder auf den Redshirt Freshman Parker "Billy" Puckett oder AJ Swann setzen müssen, aber ganz ehrlich? Das ist ein massives Downgrade.

Kann LSU den Turnaround schaffen?

Real talk: LSU war bisher viel zu inkonsequent. Mit 10 Giveaways teilen sie sich den 117. Platz und die Defense hat bei ihren Niederlagen jeweils über 400 Yards zugelassen. Aber wenn sie jetzt fokussiert bleiben und die 9-3 Bilanz erreichen, haben sie laut dem CBS Sports College Football Playoff Forecaster immer noch eine 84,9%ige Chance auf die CFP. Das Potenzial zu dominieren ist absolut da – sie haben schließlich schon Clemson und Texas A&M zerstört –, sie müssen nur aufhören, sich selbst zu sabotieren. Das ist absolutes Do-or-Die-Feeling für Lane Kiffins Truppe.

Warum das wichtig ist

Dieses Spiel ist der ultimative Wendepunkt für LSU. Ein Sieg hält den Traum am Leben, aber jede weitere Niederlage würde den Weg in die Playoffs extrem sus wirken lassen.