Die Vibes im Stadion waren am Donnerstagabend absolut wild – oder vielleicht einfach nur chaotisch – als die Denver Broncos einen knappen 17-14 Sieg in der Overtime gegen die Seattle Seahawks einfuhren. Ein massiver W für Denver, die trotz der Verletzungssorgen und einer lowkey strauchelnden Offense mit einer soliden 4-2 Bilanz aus den ersten sechs Spielen gehen.

Ein defensives Patt

Real talk: Dieses Spiel war sicher kein offensives Meisterwerk. Die Offense der Broncos hat in der zweiten Halbzeit bei jedem einzelnen Ballbesitz gepuntet und kam den ganzen Abend nur auf insgesamt 168 Yards. Aber die Defense hat geliefert, als es drauf ankam. Nachdem Seattles Sam Darnold eine Interception zu Ja’Quan McMillian an der 43-Yard-Linie warf, kam Broncos-Kicker Wil Lutz aufs Feld und verwandelte ein 53-Yard Field Goal, um das Drama zu beenden.

"Ein Defensiv-Battle, genau so wollten wir es haben, und wir haben das Ding nach Hause gebracht", sagte Broncos-Linebacker Alex Singleton.

Die Lage spitzt sich für Seattle zu

Es ist offiziell eine L-Serie für die Seahawks. Nach der zweiten Niederlage in nur fünf Tagen haben die amtierenden Super-Bowl-Champions bereits so viele Spiele verloren wie in der gesamten letzten Saison. Es gibt echt krasse Slump-Vibes. Darnold hatte den ganzen Abend Probleme, warf zwei Interceptions und fand die Endzone nicht – obwohl Jaxon Smith-Njigba mit 134 Receiving Yards alles gegeben hat.

Selbst nachdem Denvers Kris Abrams-Draine mit einer späten Interception im vierten Viertel fast alles klargemacht hätte, retteten sich die Seahawks dank eines clutch 34-Yard Field Goals von Jason Myers drei Sekunden vor Schluss in die Overtime. Gereicht hat es am Ende trotzdem nicht.

Warum das wichtig ist

Die Broncos beweisen, dass sie trotz Verletzungen einen harten Spielplan überleben können, während die Seahawks schon früh in der Saison überraschend verwundbar wirken. Da beide Teams jetzt mitten in der Saison stecken, muss Seattle dringend in sich gehen, wenn sie den Titel wirklich verteidigen wollen.