Der Vorfall

Ein Senior Director der CUNY sieht sich aktuell mit einer Klage konfrontiert, nachdem eine 34-jährige Untergebene ihn wegen sexueller Übergriffe und Belästigung angezeigt hat. Laut Gerichtsunterlagen soll Krafins Valcin – er arbeitet als Senior Director für Academic Collaboration Technology – die Frau am 2. Dezember 2025 während einer Autofahrt von einem Office-After-Work-Event in Manhattan bedrängt haben.

Die beiden wohnen in New Jersey und hatten sich für den Heimweg zusammengeschlossen. Die Frau gibt an, dass Valcins Verhalten unmittelbar nach dem Einsteigen kippte. Die Klageschrift schildert, dass Valcin sexuell explizite Kommentare machte und ihr während der Fahrt wiederholt über den Oberschenkel strich. Als sie ihr Auto in Newark erreichten, soll Valcin sie blockiert haben, um sie am Aussteigen zu hindern, öffnete ihre Autotür und zwang sie, ihre Hand auf seine Genitalien zu legen. Die Klage erhebt zudem den Vorwurf, dass Valcin sich vor ihr entblößt habe.

Die Folgen

Das Opfer erstattete Berichten zufolge Anzeige bei der Polizei in Newark, wobei der Fall laut Angaben aufgrund fehlender Videobeweise eingestellt wurde. Im Januar 2026 wandte sie sich nach wiederholten Panikattacken an die Title-IX-Stelle der CUNY. Obwohl die Universität im Februar eine Kontaktverbotsanordnung erließ, bleibt Valcin weiterhin auf seinem Posten. Die Klägerin arbeitet seitdem von zu Hause aus, da sie unter starkem Trauma leidet.

Ihr Anwalt Gerald Cohen zeigte sich frustriert über die Reaktion der CUNY. Er erklärte, die Universität habe es versäumt, Valcin zu sanktionieren, und stattdessen das Opfer gezwungen, ihr gesamtes Arbeitsumfeld anzupassen, um dem mutmaßlichen Täter aus dem Weg zu gehen. Valcin bestreitet die Vorwürfe der sexuellen Belästigung. Ein Sprecher der CUNY betonte, man sei einem sicheren Umfeld verpflichtet, könne sich aber zu laufenden Verfahren nicht weiter äußern.

Warum das wichtig ist

Das wirkt alles ziemlich realitätsfern in Sachen Verantwortungsbewusstsein. Dieser Fall wirft ernste Fragen darüber auf, wie Universitäten mit internen Belästigungsvorwürfen umgehen und ob die bestehenden Title-IX-Schutzmechanismen Angestellte wirklich sicher halten. Für euch ist das eine heftige Erinnerung daran, eure HR-Rechte zu kennen – denn selbst im beruflichen Umfeld sollte Sicherheit keine Option sein, sondern safe sein.