Ein bedrückender Start

Die Rugby-Community steht nach dem plötzlichen Tod von Lions-Lock Hyron Andrews unter Schock. Der 31-Jährige wurde in einer verschlossenen Duschkabine im Teamhotel auf der Île de Ré in Frankreich mit einem Herzstillstand aufgefunden. In einem herzzerreißenden Moment vor dem Anpfiff hielt das gesamte Stadion eine Schweigeminute ab, während sein Trikot mit der Nummer 5 auf das Spielfeld gelegt wurde. La Rochelle sicherte sich letztlich einen 31:14-Sieg, doch die Stimmung war von tiefem Respekt für den verstorbenen Spieler geprägt. Es fühlt sich fast wie ein Déjà-vu an—dies geschah genau 10 Jahre, nachdem Munster-Coach Anthony Foley auf ähnliche Weise verstarb.

Die Highlights des Wochenendes

Abseits des emotionalen Tributes lieferte der Champions Cup ordentlich Action. Connacht holte einen wilden 45:36-Sieg gegen die Saracens in einem absoluten Thriller, dank jeweils zwei Versuchen von Cian Prendergast und Ciaran Frawley. Währenddessen bleiben die Glasgow Warriors ungeschlagen und schenkten Sale 47 Punkte ein. Sie zogen spät davon und sicherten sich einen Bonuspunkt-Sieg, der sie in eine Top-Position für die Saison bringt.

Leinster hat auf französischem Boden ebenfalls komplett abgeliefert und Clermont mit 48:23 dominiert. Sie haben die zweite Halbzeit komplett kontrolliert, besonders nachdem ein Strafversuch und eine Zeitstrafe ihnen den nötigen Momentum-Boost gaben, um davonzuziehen. In Kapstadt sind die Stormers komplett eskaliert und haben Bristol mit 49:12 und sieben Versuchen zerstört. Sacha Feinberg-Mngomezulu war on fire und hat jeden einzelnen davon verwandelt. In Pool 4 haben die Bulls ihre Hausaufgaben gegen Stade Français gemacht und 21:6 gewonnen.

Warum das wichtig ist

Diese Woche hat gezeigt, dass im Champions Cup alles offen ist. Da Teams wie Glasgow und die Stormers fette Bonuspunkt-Siege eingefahren haben, wird der Kampf um die Spitzenplätze gerade richtig heiß. Außerdem zeigt das emotionale Gewicht dieses Wochenendes genau, wie eng dieser Sport wirklich zusammenhält.