Die neuen Regeln

Real talk: Kalifornien geht jetzt offiziell gegen den Memecoin-Wahnsinn vor. Gouverneur Gavin Newsom hat an diesem Sonntag das Gesetz Assembly Bill 2409 unterzeichnet, das es staatlichen und lokalen Amtsträgern verbietet, eigene Memecoins herauszugeben.

Ab dem 1. Januar 2027 stoppt das Gesetz nicht nur Politiker beim Launch eigener Token, sondern schränkt auch Krypto-Unternehmen ein: Sie dürfen Bewohnern Kaliforniens keine Memecoins mehr anbieten, die von Amtsträgern oder in deren Partnerschaft ausgegeben wurden.

Die Begründung

Gouverneur Newsom stellte klar, dass er nichts davon hält, wenn Regierungsarbeit und Krypto-Projekte vermischt werden. Er verwies dabei explizit auf den Memecoin-Launch von Donald Trump im Jahr 2025 als Auslöser für die Gesetzgebung und betonte: „Kein Beamter sollte von seinem Amt profitieren.“

Obwohl es in Kalifornien bereits Regeln gab, die öffentliche Angestellte davon abhielten, Nebentätigkeiten auszuüben, die mit ihren Pflichten kollidieren, schreibt AB 2409 das Memecoin-Verbot nun explizit in den Government Code des Staates. Wer versucht, diese Regeln zu umgehen, muss mit zivilrechtlichen Klagen durch den Attorney General, Bezirksstaatsanwälte oder städtische Anwälte rechnen.

Mehr Krypto-Kontrollen

Am selben Tag unterzeichnete Newsom zudem das Senate Bill 1208. Diese Gesetzesänderung weitet die bestehenden Anti-Geldwäsche-Regeln des Staates auf illegale Transaktionen mit digitalen Assets aus. Strafverfolgungsbehörden erhalten damit mehr Befugnisse, Krypto-Werte, die mit kriminellen Aktivitäten in Verbindung stehen, einzufrieren oder zu beschlagnahmen.

Warum das wichtig ist

Das ist ein krasser L für alle Degens, die gehofft hatten, Politiker würden in das Memecoin-Game einsteigen. Es ist eine Erinnerung daran, dass Regulierungsbehörden beim Thema „on-chain“-Verantwortung ernst machen. Wie immer gilt: Das hier sind nur News, keine Finanzberatung. Passt auf euch auf und geht mit eurem Geld kein unnötiges Risiko ein.