Die Stimmung bei der UN
Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu landete am Donnerstag für einen kurzen Besuch bei der UN-Generalversammlung in New York, aber die Vibes waren absolut im Keller. Als er das Podium betrat, verließen viele Staatschefs – darunter die aus Frankreich, Großbritannien, Jordanien und Katar – aus Protest den Saal.
Netanyahu verschwendete keine Zeit und sprach die leeren Sitze direkt an: „Falls es hier noch andere moralische Feiglinge gibt, die den Saal noch nicht verlassen haben, dann bitte jetzt.“ Er ist nur für wenige Stunden in der Stadt, bevor er für den Sukkot-Feiertag zurück nach Israel fliegt – was für eine solche Reise lowkey ein Rekord an Kürze ist.
Der Zoff mit Mamdani
Real talk: Die Spannungen zwischen Netanyahu und dem Bürgermeister von NYC, Zohran Mamdani, haben ihren absoluten Höhepunkt erreicht. Nachdem Mamdani den Premierminister öffentlich als „Kriegsverbrecher“ bezeichnet und gedroht hatte, ihn wegen eines Haftbefehls des IStGH festnehmen zu lassen, widmete Netanyahu einen Teil seiner Rede dem Gegenschlag.
Er nannte den Bürgermeister beim Namen und beschuldigte ihn, die „Fakten zu verdrehen“ und „antisemitisch“ zu sein. Er blieb bei seiner Verteidigungslinie und behauptete, Israel habe einen „Genozid verhindert“, anstatt ihn zu begehen. Währenddessen ging es vor der UN richtig zur Sache. Fast zwei Dutzend Demonstranten wurden in Polizeigewahrsam genommen, darunter Darializa Avila Chevalier, eine Verbündete des Bürgermeisters.
Diplomatischer Fallout
Netanyahu steht von allen Seiten unter Druck. Der britische Premierminister Andy Burnham kritisierte die israelische Militärreaktion im Gazastreifen als „ungerechtfertigt“, und der französische Präsident Emmanuel Macron erntete scharfen Gegenwind vom PM, nachdem er behauptet hatte, die Hamas sei im Westjordanland nicht aktiv. Netanyahu bezeichnete diese Aussage als „groteske Absurdität“ und verwies auf aktuelle Angriffe auf Zivilisten.
Sogar König Abdullah von Jordanien forderte Sanktionen und eine vollständige diplomatische Isolation Israels. Trotz des ganzen Wirbels beharrte Netanyahu darauf, dass er für das Überleben seines Landes kämpfe, und dankte Präsident Trump für seine „mutige Führung“ während des Konflikts.
Warum das wichtig ist
Dieser Trip zeigt, wie isoliert die israelische Regierung auf der Weltbühne inzwischen ist. Während der PM zu Hause vor einer harten Wahl steht und der internationale Druck wegen der Einsätze im Gazastreifen und im Westjordanland wächst, beweist das UN-Drama, dass die Lage für die Stabilität der Region immer komplizierter wird. Für dich bedeutet das: anhaltende globale Volatilität und ein riesiger Fokus darauf, wie die USA diesen schwierigen Balanceakt zwischen ihren zerbrochenen Allianzen meistern.




