Die Stimmung schreit aktuell: 'Der Krypto-Winter endet einfach nicht.' Anchorage Digital, die erste staatlich lizenzierte Krypto-Bank der USA, streicht laut Berichten 17 % ihrer Belegschaft. Da das Unternehmen zuletzt rund 400 Mitarbeiter beschäftigte, trifft es laut The Information etwa 68 Personen. ## Die Ironie der Lage Das Timing ist echt ein Plot-Twist. Anchorage ist eigentlich voll dabei, sich institutional abzusichern – erst kürzlich sind sie in das Stablecoin-Game eingestiegen und unterstützen den neuen USAT-Token von Tether. Anfang des Jahres haben sie sich sogar ein massives strategisches Investment von 100 Millionen Dollar von Tether gesichert. Aber mal ehrlich? Trotz einer Bewertung von 4,2 Milliarden Dollar sind die Vibes auf dem breiten Markt immer noch eher off. Zwar ist Bitcoin (BTC) vor Kurzem mal wieder über 87.000 Dollar geklettert, aber vom Peak mit 126.000 Dollar vom letzten Oktober sind wir noch weit entfernt. Die Branche leidet immer noch unter dem lang anhaltenden Abschwung, und es sieht so aus, als wären selbst die großen Player nicht immun gegen diesen Druck. ## Warum das wichtig ist Anchorage ist eine riesige Nummer in der Branche – sie halten seit 2021 eine nationale Treuhand-Lizenz vom Office of the Comptroller of the Currency. Dass sie trotz ihrer Expansion jetzt verkleinern müssen, zeigt, dass selbst hochkarätige Krypto-Infrastruktur nicht vor makroökonomischen Trends sicher ist. Denkt dran: Das ist keine Finanzberatung; checkt immer selbst die Lage, bevor ihr in den Markt einsteigt.