Die Lage spitzt sich zu: KI-Influencer klauen deinen Content

Real talk: Der Hustle um digitale Clout hat ein neues Low erreicht. Eine Welle von KI-generierten "Comedians" klaut aktuell Stand-up-Nummern von echten Künstlern und postet sie als eigenen Content. Diese synthetischen Influencer, die oft extrem sexualisiert dargestellt werden, nutzen die geklauten Bits, um auf Instagram ordentlich Views abzugreifen, bevor sie die Audience auf NSFW-Plattformen wie OnlyFans und Fanvue weiterleiten.

Das Zahlenspiel

Diese Accounts ziehen enorme Engagement-Zahlen, gegen die die Original-Creator oft alt aussehen. Eine KI-Persönlichkeit namens Tiffany Sloane hat in nur wenigen Wochen über 375.000 Follower gesammelt, ein einzelnes gestohlenes Video kam auf 7 Millionen Views. Comedian George Brett Olson musste zusehen, wie sein Material frame-by-frame von Sloane kopiert wurde – inklusive seines Outfits. Ähnlich erging es der Comedian Julia Jasunas: Ihre Witze wurden Wort für Wort geklaut, inklusive ihrer natürlichen Sprechpausen, und von einer KI namens Aylen Skye verwendet.

Warum das wichtig ist

Für die Comedians ist das ein massives L. Sie werden nicht nur um ihr geistiges Eigentum bestohlen, sondern ihre Arbeit wird auch noch missbraucht, um Traffic auf Adult-Content zu generieren, dem sie nie zugestimmt haben. Was die Sache noch schlimmer macht: Metas aktuelle Reporting-Tools versagen komplett. Wenn Comedians versuchen, diese Accounts wegen Identitätsdiebstahls zu melden, werden sie abgewiesen, weil die KI technisch gesehen nicht vorgibt, sie selbst zu sein – sie klaut nur ihre Show.

Instagram-Chef Adam Mosseri behauptet zwar, das Unternehmen wolle Original-Creator priorisieren, gab aber zu, dass ein komplettes Verbot von KI-Content nicht "praktikabel" sei. Da Rechtsstreitigkeiten für die meisten Mid-Tier-Creator viel zu teuer sind, herrscht aktuell eine Art "Wilder Westen", was KI-Diebstahl angeht.