Die Stimmung in Detroit

Real Talk: Promi-Endorsements ziehen nicht mehr so wie früher. Im hart umkämpften Senatsrennen in Michigan unterstützt Ex-Präsident Barack Obama den demokratischen Nominierten Abdul El-Sayed, aber das Feedback der schwarzen Wähler in Detroit ist – gelinde gesagt – durchwachsen. Während einige noch voll auf den Obama-Vibe setzen, sind unentschlossene Wähler eher skeptisch.

Mehrere Wähler sagten gegenüber Fox News Digital, dass sich das Endorsement eher wie ein taktischer Move anfühlt als wie eine echte Verbindung zu den Bedürfnissen ihrer Community. Eine Wählerin namens Mercedes brachte es auf den Punkt: "Ehrlich gesagt schreckt es mich eher ab, weil ich schon zu oft gesehen habe, wie Kandidaten ihn nur benutzen, um die demokratischen Stimmen zu manipulieren."

Die Hintergründe

Die Story wird komplizierter, wenn man El-Sayeds Vergangenheit betrachtet. 2012 war er ein lautstarker Kritiker der Obama-Administration und bezeichnete die Wiederwahl des ehemaligen Präsidenten sogar als "das kleinere Übel". Jetzt, wo beide zusammen Wahlkampf machen sollen, werfen Wähler ihm ein Hin und Her vor. Obwohl El-Sayed diese Kommentare inzwischen relativiert hat, sorgt es für Stirnrunzeln. Manche sehen darin einen typischen politischen Pivot, andere finden die plötzliche Allianz einfach weird.

Warum das wichtig ist

Michigan ist ein entscheidender Swing State und schwarze Wähler sind eine mega wichtige Wählergruppe für die Demokraten. Aktuelle Umfragen, darunter ein Fox News Survey, zeigen, dass El-Sayed bei dieser demografischen Gruppe unter dem üblichen demokratischen Durchschnitt liegt. Da auch der republikanische Kandidat Mike Rogers auf diese unzufriedenen Wähler schielt, ist der Weg zum Sieg absolut kein Selbstläufer. Am Ende des Tages machen Wähler wie Vincent klar: "Wir sehen von keiner der beiden Parteien Ergebnisse, also müssen wir endlich Resultate sehen."